Travelguide Kopenhagen & meine Lieblingsplätze

Einen Monat ist es nun fast her, dass ich in Kopenhagen war. Und kennt ihr das, wenn ihr schon vorher wisst, dass das liebe auf den ersten Blick wird?
Genau so ging es mir mit Kopenhagen! Die besten Voraussetzungen also für einen Städtetrip.
Leider war das Wetter Anfang Mai wirklich eiskalt. Wir hatten zwar auch blauen Himmel und ein paar Sonnenstrahlen, aber eine Grundtemperatur von 5-6 Grad – eisiger Wund und manchmal auch ein kleiner Hagelschauer gesellten sich ab und zu dazu.
Warme Kleidung, eine dicke Jacke und einen Kuschelschal ist also Pflicht. Heute möchte ich euch ein paar Tipps mit auf den Weg geben, was ihr in Kopenhagen auf keinen Fall verpassen solltet.


Geht Frühstücken 
Was ich an Kopenhagen besonders mochte war das Frühstück. Frühstückmachen können sie nämlich perfekt die Kopenhagener.
Die Cafes sind oft total liebevoll eingerichtet und das Frühstück sehr gesund und abwechslungsreich. Meine 3 Lieblingscafes waren definitv diese:
Mad & Kaffe – auch sehr beliebt bei den Kopenhagenern, wir haben aber noch ein Tischchen ergattert. Man bekommt eine Karte und kann dann ankreuzen welche Früshtückvariationen man gerne möchte. Nicht günstig, aber sehr frisch und unglaublich lecker.
Mad & kaffee breakfast
Grød Das (!) Porridge-Restaurant in Kopenhagen. Wer nicht ins Cafe möchte, kann auch „auf die Schnelle“ in den Torvehallerne ein Lieblingsporridge frühstücken. Vormittags (ab 10) ist da nicht viel los und es gibt das gleiche Angebot wie im Cafe.  Mein Favorit: Oat Porridge mit Apfel-Vanille-Kompot, Skry und & GRØD’s granola
Grod Copenhagen Porridge

Baryl Ein süßes kleines Cafe mit einer wunderschönen urbanen Dekoration. Wir haben beide den Frühstücksteller bestellt, der mit 2 Broten, Lachs, Avocado, Ei, Obst und Chiapudding - absolut empfehlenswert und sattmachend war.
Baryl Copenhagen breakfast


Lasst euch die Stadt von Kopenhagern zeigen 
Wie in jeder großen Stadt werden auch in Kopenhagen Sighseeingtouren abgeboten. Die Free Tour by SANDEMANs NEW Europe kann ich hier besonders empfehlen. Die Touren werden von Studenten geführt (auf Englisch) und man bezahlt keinen festen Preis sondern gibt am Ende der Tour ein Trinkgeld. Unser Guide Laura war superlustig, symphatisch und hat genau die richtige Mischung an Informationen weitergegeben.

Shoppt ein bisschen (oder viel) 
Haha, ja wirklich in Kopenhagen gibt es so viele tolle Geschäfte. Nehmt am besten einen großen Koffer mit genug Platz für den Rückweg mit für die ganzen tollen Schüsselchen, Dekoartikel, Food-Props die ihr dort finden werden. Meine Lieblingsläden: Notre Dame, Plint, Stilleben, Høj, Blomsterskuret, Normann & Nordic Nesting. An Ketten wie Flying Tiger & Co kann ich natürlich auch nicht vorbeigehen ohne was zu kaufen.
Plint Shopping det Sorte Trae

Und im HAY House waren wir auch (alleine wegen dem tollen Blick auf die Einkaufsstraße lohnt es sich). Aber ihr könnt euch auch einfach treiben lassen und die vielen süßen Shops die es sonst noch gibt entdecken.
Hay House Copenhagen
Achtung: Kopenhagen ist wirklich nicht günstig, und da man auch mit Kronen und nicht mit Euro bezahlt, musste ich das ein oder andere Mail meine Währunsgrechner-App befragen, aber oft gibt es einfach Produkte, die ich hier so nicht „mal eben“ bekomme.

Schlemmt euch durch die Stadt.
Gelegenheiten gibt es dafür genug. Foodmäßig hat Kopenhagen nämlich einiges zu bieten. Mein absoluter Food-Himmel war der Street Food Markt in der PapirØen. Hier reihen sich jede Menge leckere Stände aneinander, es gibt coole Musik und tolle Drinks dazu. Außerdem herrscht eine tolle Atmosphäre und die Zeit hat vorne und hinten nicht gereicht um auch nur ansatzweise alles zu probieren, was mich da so angelacht hat.
Street Food Papiroen
Street Food Market Papioren
Toll ist auch die California Kitchen, wo ihr ganz wundervoll frische und gesunde Bowls bekommt. Ich habe mich am letzten Tag in das kleine Restaurant verliebt und fand es so schade, dass wir nicht noch ein zweites Mal dorthin gehen konnten.
California Kitchen Salad Bowl

Esst Smorrebod. Unbedingt. Die reichlich belegten Stullen sind das Gericht der Stadt. Sehr leckere bekommt ihr zum Beispiel in der Torvehallerne (mit Avocado und Flußkrebs – sehr lecker!) oder bei Aammans Deli & Take Away.  Und probiert unbedingt Fragilite & Zimtschnecken (Kanel Snegl!) - köstliches Süßgebäck, dass ihr so ziemlich in jeder Bäckeri bekommt.
Smorrebrod Copenhagen
Market




Zimtschnecke Kopenagen Markt

Schaut euch die schönen Ecken von Kopenhagen an.

Dazu gehören für mich auf jeden Fall diese Orte:
Christiania - Der kleine Freistaat ist auf jeden Fall einen Spaziergang wert. Es gibt viele kleine verrückte Häuser am See, die Pusher Street und jede Menge crazy Leute. Eure Kameras und Handys lasst ihr dabei aber lieber in der Tasche, denn die sind hier nicht gerne gesehen.
Christiania Copenhagen

Der Runde Turm Direkt im Einkaufsviertel, also kaum zu übersehen. Der Eintritt ist echt günstig, der Turm von innen auch auf jeden Fall sehenswert und von oben habt ihr einen wundervollen Blick über die Stadt!
Runder Turm
Runder Turm Kopenhagen Ausblick

Das Schloss Amalienburg (Wachablöse ist hier übrigens täglich um 12 Uhr) & die wunderschöne Kirche Marmorkirken (unbedingt reingehen!).
Marmorkirken

Nyhavn - ganz klar ein Muss! Alleine wegen der schönen Fotokulisse. Aber ich fand es auch toll einfach mal am Hafen zu sitzen, die Straßenmusik zu genießen (da gibt es wirklich große Talente in Kopenhagen) und die Menschen zu beobachten.
Nyhavn

Der Freizeitpark Tivoli soll auf jeden Fall auch ein Besuch wert sein. Ein kleiner Spaziergang durch den Park (ohne Fahrgeschäfte) wurde mir sehr oft empfohlen. Leider war das Wetter bei uns nicht Freizeitpark-tauglich, so dass wir den Park nur von außen gesehen haben.
Tivoli Copenhagen


 Rosenborg Castle & der tolle Park waren auch einer meiner Lieblingsplätze in Kopenhagen.
Rosenborg Castle
Ihr seht, es gibt eine Menge gute Gründe Kopenhagen mal zu besuchen! Genießt die Stadt und Ihre netten Menschen Die Kopenhagener haben wir als sehr hilfbereit und offene Menschen kennengelernt. Sie mögen Ihre Stadt, das Fahrradfahren und ihre hyggeligen Cafes und ich kann das sehr gut nachvollziehen.
Wir haben übrigens die meisten Sachen zu Fuß erkundigt. Da unsere Unterkunft aber ein bisschen außerhalb lag (und das Wetter nicht Fahrradfreundlich war), hatten wir den Citypass für 72 Stunden und konnten so jederzeit den Bus nehmen. Bei schönem Wetter empfiehlt sich aber auf jeden Fall ein Rad zu leihen und die Stadt damit zu erkunden.  
Genächtigt haben wir übrigens wieder in einem Apartment bei AirBNB. Leider nicht ganz zentral, aber in 10 Minuten war mal mit dem Bus auch in der Stadt. Wer aber frühzeitig bucht, der findet sicher eine tolle Unterkunft! Gerade in Kopenhagen gibt es richtig schöne Wohnungen!
Wart ihr schonmal in Kopenhagen? Was hat euch besonders gefallen?

Kommentare :

  1. Ach, so schön! Tolle Fotos - deine Travelposts sind immer so liebevoll zusammengestellt, das macht so Spaß!

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  2. Wirklich ein toller Post.
    Ich liebe diese Art von Beiträgen, denn wenn man wirklich vorhatte die Stadt Kopenhagen zu besuchen, kann man sich immer das eine oder andere mitnehmen. Glücklicherweise hatte ich vor dieses Jahr einen kleinen Trip nach Kopenhagen zu machen. Ich denke ich werde bestimmt das eine oder andere ausprobieren. Vor allem die Tour von Studenten auf Englisch finde ich eine super Idee.

    Liebe Grüße
    Annika von http://femme-pure.blogspot.de/

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  3. Ein sehr schöner Travelguide und tolle Fotos! <3

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  4. schöne Fotos :)
    Ich war noch nie in Kopenhagen - aber Posts wie diese machen mir total Lust, mal hinzufahren :D

    Liebe Grüße
    Caro

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  5. Oh man ich bin neidisch, in Kopenhagen war ich noch nie. Die Stadt sieht aber wunderschön aus und Dänemark liegt ja eigentlich direkt vor der Tür.
    Liebe Grüße,
    Laura von lauraskreativecke

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  6. Hach Ina, auf diesen Beitrag habe ich sehnsüchtig gewartet :). Am Wochenende gehts auch für mich endlich nach Kopenhagen und ich habe mir einige deiner Tipps schon notiert. Ich freue mich schon darauf, mich durch die Stadt zu schlemmen!
    Liebe Grüße, Marileen

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