Arabische Süßigkeit: Knafeh

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Arabische Süßigkeit: Knafeh | whatinaloves.com
Heute möchte ich euch mal wieder ein arabisches Rezept vorstellen. Knafeh (oder auch Kunafah, Kanafa oder türkisch: Künefe) war etwas, was ich zuerst garnicht einordnen konnte, als meine Syrer mir das das erste mal zum Probieren gab. Eine orientalische sehr süße Süßigkeit, mit einer Art Fadennudel-Teig? Klang komisch, schmeckte aber unglaublich lecker. Deswegen wollte ich unbedingt wissen, wie man diese leckere Süßigkeit selbst herstellt (und den Zucker ein bisschen reduziert). Und vielleicht ist es ja auch für den ein oder anderen von euch was :)

Ihr braucht für ein e Kuchenform Knafeh folgende Zutaten:
- 1/2 Packung Fadenteig (ca. 200 gr - er besteht aus Weizenmehl, Wasser, Salz und Stärke und es gibt ihn fertig im Kühlregal beim türkischen Supermarkt)
- 50 gr Ghee oder Butter, geschmolzen
- 2 Kugeln Mozzarella
- 150 gr Mascarpone oder Frischkäse

Für den Zuckersirup:
2 Gläser Zucker
1 1/2 Gläser Wasser
1/2 TL Rosenwasser
1 Spritzer Zitronensaft

Deko: 
gehackte Pistazien/Rosenblätter
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Den Fadenteig krümelt ihr mit den Händen in kleine Stücke.
Butter/Ghee schmelzt ihr und gebt es über die kleingebröselten Fadenteigstücke.
Mozarella wird in kleine Stücke geschnitten und mit der Mascapone/Frischkäse vermischt.
Nun fettet ihr eure Form ein und verteilt die Hälfte des Fadenteiges darauf. Darauf kommt nun die Mozarella-Masse und zum Schluss wird alles mit dem restlichen Fadenteig bedeckt.

Ofen auf 180 Grad vorheizen und das ganze für 30-40 Minuten backen bis es goldgelb ist.
Während der Backzeit gebt ihr die Zutaten für den Zuckersirup in einen Kopf und lasst diesen zu einem dickflüssigen Sirup einkochen. Der wird nach dem Kochen kurz abgekühlt und dann nach dem Backen über das heiße Knafeh gegeben. Ich gebe nicht immer alles rüber, sondern lasse die Leute gerne selbst noch etwas nachsüßen..
Zum Schluss noch die Pistazien/Rosenblätter drübergeben und das ganze noch warm servieren.
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Mich würde mal interessieren, ob ihr Knafeh schonmal probiert habt und wie sie euch geschmeckt hat :)

Herbstliche Kritharaki-Nudeln mit Thymian-Pilzen

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Kritharaki-Nudeln mit Thymian-Pilzen | whatinaloves.com

Heute gibt es mal ein absolutes Soulfood was ich letztens für mich entdeckt habe. Und zwar hatte ich noch eine Packung Kritharaki im Schrank gefunden, die wegmusste. Kritharaki sind diese kleinen griechischen  reisähnlichen Nudeln aus Hartweizengrieß, die sich auch perfekt für Salate eignen. Hört sich sehr ausgefallen an, gibt es aber in sehr vielen gut sortierten Supermärkten zu kaufen.
Ihr kocht sie einfach in Wasser und könnt sie dann zum Salat geben, mit Gemüse oder Soße essen. Bei mir gab es sie heute mit Pilzen. Gerade ist ja große Pilzzeit (wobei bei mir das ganze Jahr über Pilzzeit ist, denn ich liebe sie!) und da passt es wunderbar.
Und wisst ihr was? Es ist supereasy und braucht gerade mal 6 Zutaten (inkl Salz und Pfeffer).
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Ihr braucht:
120 gr Kritharaki - Nudeln
Butter oder Ghee
400 gr frische Pilze (gerne gemischt: Champignons, Steinpilze, Kräuterseitlinge)
etwas Thymian
ggf. frische Petersilie 
Salz, Pfeffer

Die Nudeln kocht ihr in Salzwasser nach Packungsanleitung gar.
Pilze putzen und ggf halbieren/vierteln und in 2-3 EL Butter oder Ghee anbraten. Ich nehme sehr gerne pflanzliches Ghee, weil es einen absolut leckeren Eigengeschmack hat.
Hier könnt ihr auch gerne etwas frischen Thymian mitbraten - schmeckt superfein.
Sobald die Pilze gut angebraten sind, gebt ihr die gekochten Nudeln dazu und würzt alles mit Salz und Pfeffer nach. Gut vermischen und nochmal für 1-2 Minuten kurz anbraten
Frische Petersilie kleinhacken und drübergeben.
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Soooo jetzt hab ich euch mein absolutes Herbstsoulfood verraten. Ich glaube ja, hier passt auch perfekt etwas angebratener Kürbis dazu.  Lasst es euch schmecken!

Carrot Cake Bircher Müsli

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Heute gibt es mal wieder eine kleine Buchvorstellung. Letztens bekam ich nämlich "Food Friends & Love*" zugeschickt (von Enikö Gruber) und ich muss sagen, es macht wahsninnige Lust mal wieder selbst ein Dinner für Freunde zu schmeißen.
Das Buch ist ein kleiner Guide um entspannt Gäste einzuladen und gibt viele tolle Rezepte an die Hand. Sei es ein Sonntagsbruch, ein Fingerfoodbuffet oder schickere Hauptgerichte mit Gelinggarantie, die sich auch für mehrere Gäste umsetzten lassen.
Natürlich kann man die Gerichte auch einfach für sich selbst mal nachkochen. Hier ist man ganz flexibel.  Ich musste zum Beispiel als erstes das Carrot Cake Bircher Müsli machen.

Birchlermüsli lässt sich super am Vorabend vorbereiten und ist toll in kleinen Gläschen für ein kleines (oder auch großes) Frühstück. Außerdem könnt ihr es individuell nach eurem Gusto anpassen. Ich hab mir die Portion einfach für die ganze Woche als Frühstück in kleine Gläschen gefüllt und musste sie dann am nächsten Morgen nurnoch kurz abschmecken.

Ihr nehmt:
60 gr Walnüsse
60 gr Haselnüsse
30 gr Pistazien
300 gr kernige Haferflocken
2 El Chiasamen oder Leinsamen
2 TL Zimt
1 Prise Kardamom
Abrieb 1 Bioorange
375 ml Milch/-alternative
500 gr Jogurt
5 EL Ahornsirup
3 EL Orangensaft
1 kleine Karotte, fein geriebe

Nüsse hacken (einen klein als Deko beiseite legen) und in eine Schüssel zusammen mit den restlichen  Zutaten vermischen. Ihr könnt das ganze auch noch mit Vanille oder Tonkabohne verfeinern.
Alles in der Schüssel abgedeckt über Nacht im Kühlschrank quellen lassen.
Am nächsten Tag nochmal verrühren und ggf. nochmal  mit Ahornsirup abschmecken. Mit den restlichen Nüssen dekorieren und servieren.

Und das schöne ist, dass ich eins der tollen Bücher auch ein eine/n von euch verlosen darf. Wie ihr mitmachen könnt erfahrt ihr heute bei Instagram (@whatinaloves). Schaut auf jeden Fall dort mal vorbei und hüpft ins Lostöpfchen.