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Another year, another birthday | A Personal Note

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Heute serviere ich zum Geburtstag mal keinen Geburtstagskuchen sondern einen etwas persönlicheren Post. Stef macht das auch jedes Jahr und ich finde es eigentlich schön, einmal das persönliche Jahr zu reflektieren.
Noch ein Jahr habe ich also nun die 2 im Alter stehen, und ich kann mich immer noch nicht mit dieser immer höher werdenden Zahl identifizieren. Wenn ich nach dem Alter gefragt werde, fühle ich mich oft ziemlich alt. So als würde man in dem Alter schon dies und das geschafft haben müssen. Ich rufe mir oft ins Gedächtnis, dass das auch nur eine Zahl auf dem Papier ist und dass es keine Ziele gibt, die man in einem gewissen Alter erreicht haben muss. Trotzdem wäre ich gerne noch ein paar Jahre jünger, würde gerne das Alter noch mehr auskosten. Die 20er sind eine verrückte Zeit voller Auf‘s und Ab’s, so vieles kann – aber nichts muss, und ich kann mir nicht vorstellen nächstes Jahr 30 zu werden. Mein gefühltes Alter ist eher gleich mit meinem metabolischen Alter bei 25 stehen geblieben.

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Als Teenie habe ich immer gesagt, ich möchte Heiraten bevor ich 30 werde. Einmal in NY gewesen sein. Und am besten noch eine Eigentumswohnung mit tollster Einrichtung und Pool auf dem Dach haben.
Bis auf NY hatte das Leben andere Pläne. Was aber auch nicht schlimm ist, denn es liegt noch so viel Zeit vor mir…
Gerade das letzte Jahr war so turbulent und aufregend. Und auch eine kleine Gefühlsachterbahn. Ich musste meine Katze verabschieden (was mir ziemlich das Herz gebrochen hat), habe alte Freunde wiedergetroffen (und bin so froh darüber), haben einige neue Hobbys dazubekommen (wie das Gassigehen mit den Tierheimhunden) und auch endlich den A… hochbekommen und mich im Fitnessstudio angemeldet (und trainiere seither fleißig 2-3x die Woche). Und natürlich sind meine Highlights die tollen Stunden mit meinen wunderbaren Freunden, die so ziemlich „alles wieder gut machen“, wenns mal nicht so lief und die lustigen Abende mit der Familie (auch wenn jetzt ein flauschiges Familienmitglied fehlt).  Und die Reisen mit C. bei denen man ganz weg vom Alltagsstress einfach mal Neues erleben kann.

Am Ende aller Tage sind es die tollen Momente in deinem Kopf, die dich glücklich machen, und nicht das Geld auf deinem Konto oder die tollen Kleider in deinem Schrank!

Auch das Bloggen begleitet mich nun schon das 6. Jahr und ich kann es mir ehrlich nicht wegdenken (ich frage mich oft, ob ich irgendwann keine Lust mehr drauf habe. Aber bisher war das nie der Fall!) Auch wenn man sich (deswegen) manchmal selbst so viel Stress und Druck macht, bin ich so froh über jeden einzelnen von euch, der mich hier regelmäßig begleitet. Und dankbar um jeden tollen Menschen der durchs Bloggen in mein Leben getreten ist. Wenn ich zurückblicke, bin ich sprachlos wie groß der Blog geworden ist, und fasziniert, wie die Entwicklung jedes Jahr ist. Dank des Blogs durfte ich tolle Reisen machen und so viele tolle Events mit neuen Menschen erleben.
Gerade die letzten Monate habe ich den Fokus für mich persönlich aber weg von materiellen Dingen auf Wichtigeres gelegt. Zwischenmenschliches, das Gegenseitige Helfen für Menschen/Tieren denen es nicht so gut geht…
Für das neue Jahr wünsche ich mir mehr Gelassenheit (nicht alles immer so ernst sehen und sich mehr Auszeiten nehmen). Mehr Zeit für gute Taten (denn die machen wirklich glücklicher als jede Shoppingtour) und vor allem Gesundheit (das letzte Jahr war ich so oft richtig stark krank, da wird einem erstmal bewusst wie unersetzlich wichtig die Gesundheit doch ist).
Soooo genug geblubbert, nun gibt’s ne Runde Kuchen für euch (und mich ;))

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Every year on your birthday, you get the chance to start new. -Sammy Hagar