{Nachgekocht} Nussiger Apfelkuchen nach "Krautkopf"-Art

Wie ihr schon wisst, habe ich eine große Vorliebe für schöne Kochbücher und freue mich manchmal wie ein kleines Kind auf das Datum der Neuerscheinung mancher Exemplare. So ging es mir auch beim Buch „Kraut|Kopf“ von den Bloggern Susann und Yannik vom gleichnamigen Blog.
Wer ihren Blog und vorallem die Bilder kennt, der weiß, dass das Buch nur toll werden konnte. Noch dazu ist es endlich mal wieder ein rein vegetarisches Buch (also muss man keine Angst haben, dass die Hälfte der Rezepte Fleisch enthalten).
Manchmal sitze ich einfach nur auf dem Sofa und blättere durch meine Lieblingskochbücher. Neben mir ein Stapel Post-its, und dann wird alles markiert, was ich bald mal nachkochen will.
Ganz oben auf meiner Liste landete zum Beispiel der Apple-Pie mit Nuss-Crumble! "...denn er besteht fast ausschließlich aus Äpfeln. Man kann also guten Gewissens schon morgens nach dem Aufstehen ein Stück davon kosten.“ war die Einleitung zu dem grandiosen Rezept.
Letztes Wochenende habe ich meinen Plan dann auch endlich umgesetzt. Apfelkuchen ist perfekt für einen herbstlich-windigen Sonntag!

Ich musste übrigens feststellen, dass zwischen alle den ganzen Backformen die ich habe, keine einzige richtige Pie-Form besitze. So habe ich einfach eine mittelgroße hohe Kuchenform genommen. Auch einige Zutaten habe ich ein bisschen abgeändert und ausgetauscht gegen das, was ich eben im Haus hatte.
Für den Teig:
150 gr Dinkelmehl
1/4 TL Backpulver
25 gr brauner Zucker
60 gr kalte Butter
1 Ei (oder 30 gr Apfelmus)
1 Prise Salz

Für die Füllung:
1 Kilo Äpfel (oder Äpfel und Birnen gemischt)
4 EL Honig oder Reissirup
200 ml Apfelsaft & 2 EL Apfelsaft
Saft 1 Zitrone 
3 EL Speisestärke
1 TL Zimt

Für die Steusel:
65 gr Mandeln, gemahlen
45 gr Walnusskerne, grob zerhackt
100 gr Dinkelmehl
70 gr feine Haferflocken
5 EL brauner Zucker
1/2 TL Zimt 
70 gr Butter, kalt
1 Prise Salz

Aus den Zutaten für den Teig von Hand einen glatten Teig kneten. Diesen in Folie gewickelt nochmal für 30 Minuten im Ofen abkühlen lassen.
Nun rollt ihr den Teig aus und fettet eure Kuchenform gut ein. Anschließend wird die Form mit Teig ausgelegt. Ein paar mal mit der Gabel einstecken.

Ofen auf 180 Grad vorheizen.

In der Zwischenzeit die Äpfel schälen und in dünne Scheiben schneiden.
Apfelsaft, Sirup und Zitronensaft aufkochen lassen. Apfelscheiben und Zimt dazugeben.
Mit 2 EL Apfelsaft die Speisestärke auflösen und ebenfalls zu den Äpfel geben.
So lange (ca 5 Min) weiterköcheln lassen bis die Masse etwas eindickt. Nun die Apfelmasse in die Kuchenform geben. Den Kuchen für ca. 15 Minuten backen lassen. 
Nun mischt ihr aus Mehl, gemahlenen Mandeln, Walnüssen, Haferflocken, Butter, Zucker und Zimt die Streusel herstellen (ich vermische das immer mit einer Gabel, bis Klümpchen entstehen).
Über den Kuchen geben und nochmal für 20 Minuten backen lassen.

Anschließend etwas auskühlen lassen (wenn er komplett abgekühlt ist, lässt er sich besser schneiden und fällt nicht auseinander).
Der Kuchen ist wirklich genial! Er schmeckt nicht zu süß, trotzdem total fruchtig durch die vielen Äpfel und die Nüsse in den Crumble verleihen dem ganzen einen ordentlichen Biss. 
Sooooo und nun wünsche ich euch ein wundervolles Wochenende voller leckerer Apfelkuchen-Momente!

Kommentare :

  1. Ein PERFEKTES Herbstrezept würde ich sagen! Super lecker schaut das aus :)

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  2. Tnoooooaaaah, das sieht sooo lecker aus!!
    Ich bin leider gar kein Back Genie, deswegen guck ich mir am Liebsten deine Bilder an :)

    xx
    ani von ani hearts

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    1. hey äni, ach der kuchen ist nicht soooo kompliziert! denn bekommst du auch hiN!

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  3. Der Kuchen sieht wirklich köstlich aus, so viele Apfel, herrlich!
    Liebe Grüsse,
    Krisi

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  4. das klingt aber lecker :)
    auch eine super Idee einfach Nüsse unter die Streusel zu mischen
    lg

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  5. Hallo Ina,
    was Du backst so viel und besitzt keine einzige Tarteform? Dann wird es Zeit! Am besten Du begibst Dich auf die Suche danach in Verbingund mit einem Flohmarktbesuch. Dort findet man die tollsten Schätze.
    Das Rezept finde ich übrigens sehr gut! vielleicht lege ich mir sogar dieses wundervolle Kochbuch zu ...
    viele Grüße
    Nadja @richtungswechsel

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    1. doch eine Tarteform habe ich schon aber keine PIE-Form so wie sie krautkopf in ihrem buch verwendet haben :)

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  6. Ui ui, liebe Ina, da hast du ja wieder einen tollen Fang gemacht. Das Buch (und den Blog dazu) kannte ich gar nciht. Schande über mein Haupt und so. Denn wenn ich mir den Crumble-Kuchen-Liebling so anschaue, dann sollte ich wohl doch mal ein vegetarisches Kochbuch kaufen. Scheint gut zu sein ;)

    Ich stehen ziemlich auf Fleisch, daher wäre eine rein vegetarische Ernährung für mich nix. Aber uf Kuchen stehe ich auch und da fängt das Dilemma schon an. Haha.

    Liebste Grüße zu dir,
    Stefanie

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  7. Mmh, der sieht total gut aus! Das Kochbuch klingt auch spannend, wird notiert!

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  8. Liebe Ina, wie toll, dass du unseren Apfelkuchen ausprobiert hast! Wir lieben dieses Rezept und müssen ihn in den nächsten Tagen auch endlich einmal wieder backen. Jetzt ist einfach die perfekte Zeit dafür! Hab noch ganz viel Spaß mit unserem Buch! Viele liebe Grüße, Susann

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    1. vielen dank für dieses tolle Kochbuch :) Eine echte bereicherung in der Küche (sogar mit einem "Fleischfressenden Mann" )

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  9. Hallo Ina,
    ein sehr schöner Apfelkuchen! Und wenn er nur annähernd so gut schmeckt wie er aussieht.... An diesem Kochbuch bin ich auch schon vorbeigeschlendert und ich konnte mich gerade noch zurückhalten.
    Liebe Grüße, Eva

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    1. dann setz es auf jeden fall auf deine Weihnachtswunschliste ;)

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  10. Sieht das lecker aus! Von Äpfeln kann ich im Herbst gar nicht genug bekommen! Ich liebe sie einfach so zum Essen und in Kuchen und als Kompott und überhaupt :D :)

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    1. oh ja von richtig leckerne äpfeln bekomme ich gerade auch nicht genug!

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  11. schöner Post! Gefällt mir sehr gut :)
    schau doch auch mal bei mir vorbei: http://sailarace.blogspot.com
    Liebe Grüße, Kathrin

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  12. Liebe Ina,

    dein Rezept kam zur absolut richtigen Zeit. Ich hab ihn gestern gleich nachgebacken. Tja, der Tipp, zu warten, bis er abgekühlt ist, ist zwar super. Funktioniert nur nicht wenn sich die gierige Meute gleich darauf stürzt und er noch weg ist, BEVOR er abgekühlt ist. :)
    Ich Dödel hatte irgendwie den Eindruck, du hättest eine kleine Backform benutzt. Dadurch ist mir ordentlich Kompott übrig geblieben, was natürlich umso besser war, das wurde dann noch extra zum Kuchen dazu gegessen. Ich muss dazu sagen, dass mein Mann und mein Bruder, die den Kuchen größtenteils verspeist haben, beide eher nicht so die Kuchenesser sind. Aber je weniger Boden und je mehr Füllung, desto besser. Um zum Punkt zu kommen: Der perfekte Kuchen für den Herbst und für meine Männer. :)
    Vielen Dank für's Teilen!

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    1. huhu :D das freut mich sehr dass euch das rezept so gut gefallen (und der danke gebührt natürlich den bloggern von krautkopf)....
      viel füllung - wenig boden. so gesund dass mans eben zum frühstück essen DARF :D

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  13. Köstlich! Ein tolles Rezept ist das. :) Dankeschön. ♥
    liebst Elisabeth-Amalie

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  14. Was für ein herrliches Rezept, danke dafür!

    Liebe Grüße,
    Verena von whoismocca.com

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