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Travelguide | Irland - Rundreise | Ring of Kerry & Ring of Beara

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Heute soll es einen etwas längeren Reisebericht geben, denn erinnert ihr euch? Letztes Jahr ging es eine Woche mit meinen Schwestern durch Irland und ich habe euch zwar von Dublin erzählt, aber nicht von all den anderen tollen Orten, die wir sonst so entdeckt haben.
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Vorab: Die ganze Reise ist selbstbezahlt, auch wenn ich euch hier einige Marken & Hotels verlinken werde.
Wir sind mit dem Mietwagen durch Irland gedüst. Es herrscht Linksverkehr, die Straßen sind oft etwas enger und ein Automatikfahrzeug bietet sich bei den vielen Bergen wirklich an!
Wir hatten nur 1 Woche Zeit für unsere Reise, was definitiv etwas wenig ist um das Land gemütlich zu entdecken.
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Wir haben die Hotels ca 2 Monate vorher gebucht (in vielen Städten gab es da hotelmäßig nichtmehr viel Auswahl – kleinere Cottages/Zimmer bekommt man aber eigentlich fast immer). Da wir viel im Auto saßen, haben wir uns ein paar schöne Hotels (mit 3Bettzimmer) gegönnt, wo man sich abends auch erholen kann.

Wichtig: So eine Irlandtour sollte nicht bis ins kleinste Detail geplant sein. Ihr werdet auf eurer Reise an so vielen tollen Plätzen vorbeikommen, so man einfach auch ein bisschen Zeit für haben sollte.
Wir haben nur die großen Städte eingeplant, und alle keinen Stopps spontan geplant bzw einfach durch Zufall entdeckt. Ganz oft haben wir auch einfach spontan für ein paar Fotos oder kleine Pausen angehalten weil uns die Natur so so gut gefallen hat.
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Wir hatten auf unserer Reise unglaublich gutes Wetter. 20 – 24 Grad, kaum Regen und nur sehr selten kalten Wind.Es war zwar recht oft bewölkt, aber genauso schnell kam auch die Sonne wieder raus.
Außerdem hatten wir wohl sehr viel Glück (oder einfach eine gute Reisezeit erwischt Anfang Juni), denn es waren erstaunlich wenige Touristen und auch Touribusse auf den Strecken unterwegs. Auf den kleineren Straßen waren wir manchmal kilometerlang das einzige Auto. 

Von Dublin ging es los nach Kilkenny wo wir unseren ersten Stopp machten. Wir haben uns gleich ein bisschen verliebt in dieses niedliche Städtchen, so dass wir hier ein paar Stunden länger blieben als geplant.
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Die Kilkenny Castle ist wunderschön und der dazugehörige Rosengarten, der im Juni blühte.
Einen kleinen (teuren) Mittagssnack hatten wir im Butler House, ebenfalls draußen in dem wunderschönen Garten! Eine tolle Lokation, auch um einfach nur einen Kaffee zu trinken.
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Dann ging es weiter zu unserem Tagesziel: Cork
Wir waren ganz froh dass wir recht früh im Hotel TheMontenotte Hotel ankamen, denn so hatten wir Zeit noch gemütlich die Stadt zu erkunden.  
Gegessen haben wir (weil gefühlt noch alles zu hatte) bei Malay Kitchen Cork. Es gibt hier aber auch in versteckten Gassen nette Pubs – die haben wir aber erst auf dem Heimweg entdeckt.
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Das Hotel war ein echtes Highlight! Dachterrasse mit Blick über die Stadt, Wellnessbereich (den wir am nächsten Morgen nutzten), viele tolle Programmpunkte (wie Kinovorstellungen, Livemusik…) und ein unglaublich zuvorkommender und aufmerksamer Service (man fühlte sich wie eine kleine Prinzessin). Das Beste war aber das Frühstück! Und das haben wir uns einfach gegönnt als gute Grundlage für den Tag. Egg Benedict, Crepes mit Karamellbanane, und ein Buffet vom allerfeinsten.

Es ging weiter: Wir starten unseren Weg zum Ring of Beara:
Einen Stopp hatten wir in Glengarriff Harbour um uns Garnish Island anzuschauen und dort auch ein bisschen rumzuspazieren. Übrigens auch ein schöner Ort für ein Picknick!  
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Ansonsten haben wir beim Ring of Beara immer wieder angehalten, wenn uns danach war. Es gibt so viele tolle Stellen, glaubt mir.
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Unser Tagesziel war aber Kenmare.  Geschlafen haben wir dort im The Lodge Guesthouse, hier war alles bestens und das Frühstück auch sehr lecker (und frisch für uns zubereitet).  
Im Städtchen selbst gibt es eine gute Auswahl an Restaurants für alle verschiedenen Geschmäcker (etwas auf Touris ausgerichtet, aber das störte uns nicht). Gegessen haben wir bei Mick and Jimmys – der Quinoasalat war super.

Am nächsten Tag ging es weiter. Wir bogen einmal in eine kleinere Straße Richtung Meer ab, und sind dort ein bisschen durch Wiesen und über Felsen, vorbei an Schafen gelaufen. Richtiges Irland-Feeling.  
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Den zweiten und dritten Break machten wir beim Glenbeg Caravan and Camping Park und beim Caherdaniel Strand. Einfach ein unglaublich schöner sauberer Strand!  
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Nachmittags kamen wir bei den Kerry Cliffs an, von wo aus man einen tollen Blick hat (es war menschenmäßig auch nicht so überlaufen, man bezahlt 4 Euro Pro Person das ist auch ok). Nehmt euch unbedingt eine Jacke mit, es windet hier sehr stark und ist temperaturtechnisch auch recht kühl.
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Nach einem kleinen Picknick dort gings weiter zum Rossbeigh Beach, Glenbeigh. Die Steine hier sind einfach unglaublich toll: Pastellfarben – und zwar nicht nur ein paar, sondern hunderte Meter lang.  Ein richtig tolles Fleckchen Erde. 
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Unser Tagesziel haben wir auch erreicht: Das Lake Hotel in Killarney direkt am Nationalpark gelegen. Weil wir an dem Tag wirklich viel gefahren sind gabs Essen im Hotel und als Highlight kamen auch noch einige Rehe an den See vor dem Hotel (zum Frühstück übrigens auch nochmal). Apropo Frühstück: das war hier auch wiedermal seeeehr gut. Ich sag nur Pancakemaschine! Vorher saßen wir aber noch ein halbes Stündchen im Wirlpool des Hotels und haben den Ausblick genossen.
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Den Tag heute haben wir für den Nationalpark Killarney genutzt. Sehr schön ist das Muckross House und vorallem die Muckross Abbey müsst ihr sehen.
Dann ging es „eine kleine Runde“ um den kleineren See (15 km) mit Stopp bei Dinis Cottage Tea Room.
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An dem Nachmittag führen wir dann noch an unser Tagesziel nach Inch Beach, Dingle. Wir hatten das sicher tollste Hotel, direkt am Strand (mit Meerblick vom Zimmer aus). Klein aber sehr niedlich und liebevoll geführt. Und auch die Fish & Chips gegenüber, direkt am Strand waren superlecker.
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Weiter ging es am nächsten Tag nach Dingle in die Stadt – eine tolle bunte und lebensfrohe Stadt (die aber auch etwas auf Touris fokusiert ist) mit dem wohl leckersten Eis bei Murphys. Hier haben wir uns übrigens auch im Supermarkt mit leckeren Dingen eingedeckt, damit wir zwischendurch was zum Picknicken haben. Und besucht auch das zuckersüße Schokoladengeschäft Wilde und nehmt euch unbedingt was mit nach Hause (das Peanut & Pistachio Fudge war ein Traum)!
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Unser nächster Stopp war in Barrow (Kerry) mit einem tollen Strand. Wir waren weit und breit die einzigen Menschen und am liebsten wären wir noch schwimmen gegangen, wollten aber nicht das ganze Mietauto wieder voller Sand haben. Also blieb es bei einem Strandpicknick.
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Letzter Stopp unserer Reise war Limerick. Eine Stadt, die (auf den ersten Blick) eine Mischung aus alt und neu ist. Wir hatten leider nicht so viel Zeit, daher sind wir einmal quer durch die Stadt gepilgert und kerten Abends im Pub The Locke ein (direkt am Wasser), wo es erst Burger und Bier und später sogar Live Musik und Tanz gab.
Geschlafen haben wir im schicken The George Hotel und zum Frühstücken kann ich euch das
Hook and Ladder sehr sehr empfehlen.
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Sooooo und dann ging es am nächsten Tag auch schon zurück nach Dublin. Ich sags euch, das war eine wahnsinns Fahrerrei, aber eine wundervolle Tour mit traumhaften Plätzen. Ich war auf jeden Fall nicht das letzte Mal in Irland.
Meine ganze Reise finde ihr übrigens auch nochmal bei den Instagram Stories, wo ihr neben den Bildern hier auch noch ein paar Beweg-Bilder habt.
Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn ich euch mit meiner Irlandliebe anstecken konnte und euer nächster Trip vielleicht sogar dahin geht!

Travelguide Dublin

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Wunderschönes Dublin! Bereits vor dem Landeanflug wusste ich, das wird ein spannender Urlaub. 1 Woche mit meinen Schwestern durch Irland zu reisen, die Landschaften und Städte kennenzulernen, zu lachen, gutes Essen zu genießen und ganz viel Family-Time zu haben!
Unsere Reise startete (und endete) in Dublin. Und da es mir bereits diese Stadt so angetan hat, bekommt sie einen eigenen Post.


Unterkunft
Wir haben uns ein Zimmer im wunderschön-stylischen Hotel The Dean gegönnt. Das Hotel ist wirklich klasse eingerichtet und hat eine tolle Dachterasse und ein Restaurant mit Stadtblick. Leider war das 3er Zimmer wirklich sehr sehr mini (schmales Doppelbett und über dem Bett noch ein Hochbett für 1 Person). Aber das Hotel ist ein kleines Highlight und hat die perfekte Lage um die Gegend zu erkunden.


Shopping
Okay, es gibt in Dublin eine große Shoppingstraße (auf der sich auch ein Marcs Spencer Shop befindet) – aber durch die fehlende Zeit wollten wir lieber ein paar andere Shops sehen.

Ein kleiner Food-Tempel ist das Dollard & Co. Hier findet man delikate Mitbringsel, leckeres Gebäck (das kann man auch im Cafe vor Ort essen) und auch eine edle Feinkost- und Fleischtheke.

Shopping & Essen kann man übrigens auch hervorragend im Industry & Co. Der Shoppingbereich ist ein Traum: Schönes Geschirr, Interiorliebe vom feinsten und tolles Büro- und Fashion-Accessoires.


Mein kleiner Geheimtipp ist übrigens The Powerscourt Gallery. Dieser kleine Eingang eröffnet einem eine kleine eigene Welt voller Shops, Cafes, Restaraunts, 2 Einrichtungsläden, einem Brautmodengeschäft, einer Gallerie, einem wunderschönen Blumenladen und und und. Alleine schon das Gebäude ist einen Besuch wert – und wer immer noch hungrig ist, der findet hier sicher auch was leckeres.

Industry & Co und The Powerscourt Gallery liegen übrigens im gleichen Viertel (mein Favorit von Dublin) und hier findet ihr auch jede Menge andere coole Shops & Restaurants.

Einer der schönsten Buchläden in denen ich war ist übrigens das Hodges Figgis. Vorallem im 1. OG gibt es eine wahnsinnig tolle Kochbuchsammlung. Ich hätte da noch ewig stöbern können, aber leider mussten wir schon wieder weiter…

Food
Wir waren nur wenige Tage in Dublin und es gibt bestimmt noch massig mehr tolle Restaurants und Dubs die wir garnicht gesehen haben! Die kulinarische Auswahl von Dublin ist hammer – alle Nationen und auch Menschen die vegan/vegetarisch oder mit Unverträglichkeiten leben werden hier glücklich.
Ich kann euch heute aber nur das vorstellen, wo wir essen waren – also eine Miniauswahl an der Auswahl von Dublin.
Direkt nach der Ankunft hatten wir uns bei Joe's Coffee einen leckeren Salat mit Lachs geholt und uns gegenüber in den Park st stephen's green gesetzt. Das war schon ein kleines Highlight, da das Wetter gut war und die Stimmung im Park richtig Vorfreude gemacht hat auf die bevorstehenden Tage.


Schräg gegenüber ist übrigens die emer’s Kitchen. Da solltet ihr euch unbedingt ein (zwei oder auch drei) der süßen Teilchen mitnehmen. Sehr zu empfehlen: die Miniberliner gefüllt mir Karamellcreme!


Das leckerste Stadt der Eis haben wir im Scoop gegessen. Die Preise sind zwar saftig aber die Kugeln auch sehr sehr groß. Neben Eis gibt’s auch Eis-Sandwiches, Milchshakes und Waffeln.

Einen kleinen Mittagssnack findet ihr beim Industry & Co! Ich hatte das Geschäft ja schon bei den Shops vorgestellt – im Cafebereich findet ihr aber tolle Kuchen und Desserts. Für den Lunchhunger gibt es eine wunderbare Salat-Theke in der ihr euch selbst euren Salat zusammenstellen könnt (Falafel, Hummus und Lachs kann man als Topping dazuwählen).


Und natürlich muss man in Dublin mindestens einmal in einen Pub. Wir haben uns ein bisschen durch die Straßen treiben lassen und haben dann abends einen Platz im Bankers Bar bekommen.


Und am Ende noch ein paar kleine Sighseeingtipps von mir (wir hatten dafür leider kaum Zeit, da wir wie gesagt nur 2 Tage dort warten).

Die Dublin Castle Dublin war richtig toll mit dem hübschen Garten voller Blumen. Hier kam auch mal wieder das alte und neue (nebeneinander) zum Vorschein, was sich in Dublin öfters mal in der direkten Nachbarschaft befindet.  Allgemein ist Dublin wunderschön bunt. Überall gibt es blühende Hecken und Blumenkästen - alles ist liebevoll bepflanzt.


Die Kathedralen St Patricks und die Christ Church sind auch sehr hübsch anzusehen, ebenso wie das Trinity College, das älteste und schönste College Dublins, mit einer der schönsten Bibliotheken Europas. Letzteres haben wir leider auch nicht geschafft, da die Schlange so lang war.


Das Viertel von Temple Bar ist ebenfalls einen Besuch wert. Hier findet ihr bunte Straßen voller Pubs und cooler Restaurants, multikulti Bistros, Nachtclubs, Straßenmusikern und Touriständen. Es gibt auf jeden Fall viel zu sehen.

Sooo, das waren meine Lovely Places in Dublin. Ich sag euch, das war nur ein Miniteilchen davon, was Dublin zu bieten hat. Ich bin sicher, dass ich da nicht das letzte Mal war!
Wart ihr schonmal in Dublin? Was hat euch am besten gefallen? 

Mein kleiner Travelguide zu PORTO

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Etwa einen Monat ist es her, dass eine neue Stadt mein Herzchen erobert hatte. Die Rede ist von Porto, der zweitgrößten Stadt Portugals.  Einem kleinen Großstädtchen mit jede Menge Altstadtflair & Fließenliebe, coolem Surferstrand, verträumten Gässchen und wunderschönen Aussichten. 
Nach Lissabon war ich eigentlich davon überzeugt, dass dies mit Abstand die schönste Stadt Portugals ist. Und dann kam Porto! Nicht vergleichbar miteinader, da ganz anders aber trotzdem ganz wunderbar und auf jeden Fall sehenswert

Mit vielen Billigfliegern kommt ihr sogar wirklich bezahlbar hin. Mit der Metrolinie E gehts dann direkt weiter in die Stadt - die übrigens recht übersichtlich und gut erreichbar ist. Anders als bei Lissabon behält man recht gut den Überblick und hat schon nach wenigen Tagen eine gute Orientierung (so war es jedenfalls bei uns).
Unterkunft:
Wir haben unser Apartment wieder über AirBNB gebucht. Unser Apartment war zwar nicht direkt im wuseligen Zentrum aber nur 2 Metrostationen (von unserer Haltestelle Campo 24 Agosto) davon entfernt und optisch einfach so, dass wir uns superwohl gefühlt haben. Außerdem hat der nette Host Filipe uns jede Menge Tipps mitgegeben.


Sightseeing:
Ja Sightseeingmäßig  gibt es in Porto so einiges. Was ich sehr empfehlen kann ist zu Beginn die Bustour mit dem Yellow Bus (kostet ca 14 Euro für einen Tag). Hier habt ihr 2 Routen und jede Menge Infos zur Stadt. Ihr könnt natürlich jederzeit ein- und aussteigen, wenn euch ein Platz gefällt. 


Absolutes Highlight ist die Brücke Ponte Dom Luís I., über die man sowohl mit der Mero als auch zu Fuß laufen kann. Von der Brücke aus habt ihr ein tolles Fotomotiv auf die Stadt in beide Richtungen des Flusses Douround. Sie verbindet Porto und das Städtchen Villa Nova de Gaia und ein absolutes Highlight ist natürlich auch ein Sonnenuntergang bei der Brücke. Ein absolutes Träumchen!
Mit der Metro D fahrt ihr einfach zur Station Sao Bento oder Jardim do Morro und schon seid ihr da.
Eine wundervolle Aussicht über Porto habt ihr übrigens auch vom Kloster „Serra do Pilar" und auch von der Kirche Igreja dos Clérigos  (für 4 Euro Eintritt und einem steilen Treppenanstieg mit 225 Stufen).


(Unterhalb des Farmacia-Schildes auf dem Bild gibt es übrigens eine kleine süße Bäckerei in der ihr euch unbedingt mit ein paar süßen Teilchen eindecken solltet!)

Eins meiner Highlights war der kleine Stadtpark "Praca de Lisboa" (direkt gegenüber der Kirche Igreja dos Clerigos), der einfach sooo zentral liegt und trotzdem total gemütlich. Hier finde ihr einen kleinen Garten mit der Outdoorbar Base (ganz liebevoll mit Holzschaukeln und vielen Sitzeckchen. Aber auch außerhalb der Bar gibt es einen kleinen Garten in dem ihr einfach sitzen könnt und selbstmitgebrachtes Essen könnt.  Wir waren direkt 2 mal dort und haben die Sone genossen.


Ganz toll ist, dass es in Porto auch einen Strand gibt.  Praia de Matosinhos ist der größte Strand der Stadt und sowohl Badestrand als auch für Surfer gut geeignet.
Das erste Mal sind wir hier einfach bei der Bustour ausgestiegen, das zweite Mal sind wir mit der alten Tram hingefahren (Ihr nehmt die Linie 1 - dauert ca 20 Minuten und kostet 3 Euro je Strecke - ist leider recht touristenüberfüllt) und die Reststrecke kann man schön am Wasser lang erlaufen. Auch die Metro fährt fast zum Strand.
Man kann sich bei schönem Wetter aber auch direkt in Porto Fahrräder leihen und das ganze erradeln.  Kulinarischer Tipp: Eine große Tüte Kastanien kaufen und am Strand genießen!



Wer Bücher und/oder Harry Potter liebt, der sollte der alten Bücherei Livraria Lello einen besuch abstatten. Leider sind die Schlangen zum Teil recht lang, aber der Eintrittspreis wird später verrechnet, sofern ihr etwas kauft.  An Harry Potter wurde ich übrigens des öfteren hier erinnert, denn die Uniformen der Studenten der Universität sahen mit ihren Umhängen schon ein bisschen aus, als kämen sie direkt aus Hogwarts.


Wer eine kleine Auszeit sucht, der findet die zum Beispiel beim Palácio de Cristal. Das Veranstaltungs-Gebäude selbst ist garnicht so das Highlight - eher der kleine liebevoll angelegt Park drumherum und der PORTO-Schriftzug, der natürlich zum Fotosmachen einlädt.

Eine -wie ich finde- der schönsten Kirchen ist die Igreja de Santo António dos Congregados. mit blauen Fließen und wunderschönen Gemälden ist die Kirche auf jeden Fall ein Foto wert.



Essen & Trinken
Kulinarisch hat Porto natürlich auch einiges zu bieten. Es gibt wundervolle kleine alte Restaurants, eine Menge toller Bäckerein, in der man gerne die halbe Theke mitnehmen möchte und auch tolle Frühstückscafes. 
Diese Plätze haben mir besonders gefallen: 

The Hungry Biker Ein kleines gemütliches Bistro mit begrenzter Sitzmöglichkeit was ihr unbedingt besuchen solltet. Wenn ihr einen Platz ergattert könnt ihr euch aber doppelt freuen. 
Die Karte bietet alles was das Frühstücksherzchen wünscht (und sogar noch mehr) und auch wenn es zu kleinen Wartezeiten kommen kann machen die beiden Eigentümer hier alles selbst. 
Die Toasts schmecken wirklich köstlich - wer sich nicht entscheiden kann, der nimmt einfach das ganze Breakfast Set. Wie man vielleicht am Namen schon erraten kann, spielt das Thema Fahrrad eine wichtige Rolle. Ihr könnt hier nämlich auch Fahrräder mieten und auch bei der Einrichtung findet man das Thema in kleinen Details wieder. 


Zenith Das Cafe ist ziemlich gehypt im Internet und auf Instagram und das merkt man auch an den Preisen und der Warteschlange vor dem Cafe. N
ach 10 Minuten (also recht schnell) bekamen wir aber einen schönen Tisch in der Sonne (innen ist es auch total hübsch eingerichtet) und auch die Smoothie Bowl, der Pancake und das Avocado-Ei-Frühstück haben superlecker geschmeckt.
Zenith ist also perfekt für ein gesundes instagramtaugliches Frühstück um dann gestärkt die Stadt zu erkunden. 
 
Manteigaria Pastel de Nata solltet ihr auf jeden Fall essen (und am besten auch gleich eine Ladung für zu Hause einpacken!). Die leckersten - wie ich finde- gibt es bei Manteigaria - und durch die Glasscheiben könnt ihr sogar beim Produzieren der kleinen Teilchen zuschauen. 
BUGO Art Buger An einem Abend ging es Burgeressen beim etwas versteckten Restaurant BUGO. Total netter Service und tolle und vorallem leckere Burger (auch in der fleischfreien Variante). Einziger Minuspunkt: zu den Burgern werden Chips (also nicht Pommes) serviert. 
Ihr könnt hier aber auch Rosmarinkartoffeln dazubestellen bzw auch gegen das Burgerbrötchen tauschen. 
Rua Heróis de França Es gibt eine Straße in Porto die solltet ihr euch als Fischfan auf jeden Fall entgehen lassen. Hier gibt es ganz viele Restaurants und euer Fisch wird direkt davor auf großen Grills frisch gebraten. Wir haben uns hier für das Restaurant Dish Sushi & Fish entschieden und oben auf der Dachterasse gegessen. Es war superlecker und auch wirklich mehr als bezahlbar. Die gebratenen Gambas gabs als Vorspeise und dann Fisch & Oktopus. Auf den Punkt gebraten und die Beilagen kann man sich entsprechend dazubestellen wie man mag. 

Mercado do Bolhão  Es gibt in Porto auch eine kleine Markthalle direkt  bei der Metro-Station Bolhão. Hier hatte ich aber wesentlich mehr erwartet (sowohl kulinarisch als auch baulich). Es gibt Souvenierstände, einige Obst- und Gemüsestände, Fisch und auch ein paar kleine Restaurants. Trotzdem hat die Markthalle mein Foodherzchen nicht soooo hoch schlagen lassen.

Mercado Bom Sucesso Auch ein kleines kulinarisches Highlight ist diese kleine Essenshalle. Hier gibts eine leckere Auswahl. Von Sushi bis Risotto, Pizza, Tapas und Burger gibts hier fast alles. Wir haben hier je eine Poke Bowl von Cheviche & Poke Bowls probiert und auch die kleinen Mini-Burger von NY Sliders waren sehr lecker.


Köstliches Eis bekommt ihr bei Santini Porto (ausgefallene Sorten) oder auch bei Cremosi (ich habe noch nie sooooo nussiges Pistazien- und Erdnusseis gegessen).

DaTerra Restaurante Vegetariano Am letzten Abend hat es uns in ein vegetarisches Restaurant verschlagen. Hier bekommt man Abends für 10 Euro ein wundervolles abwechslungsreiches Buffet aufgetischt an dem man sich so oft bedienen kann wie man will. Rote Beete, Gemüsequiche, Krautsalat, Gemüsesuppe, überbackene Aubergine, Kartoffelauflauf, Gemüseaufstrich und und und. Hier wird man wirklich satt und mein Veggieherzchen hat auf jeden Fall höher geschlagen!

Porto ist eine Stadt in der ihr jede Menge kleiner Details und Streetart an den Wänden findet. Egal in welcher Straße man ist, es gibt viel zu entdecken. Graffitis, verzierte Stromkäsen und natürlich Fließen! Unendlich viele Muster und Farben und ich hätte am liebsten alle gerne mit der Kamera festgehalten! Warum schaffen wir es nicht in Deutschland so viel Farbe und Muster an die Wände zu bringen?

Wart ihr schonmal in Porto? Wie hat es euch gefallen und was waren eure Highlights?