Nachgekocht: Nanaimo Bars | Taste the Wild

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Ich bin euch noch eine kleine Buchvorstellung schuldig. Das Buch erreichte mich nämlich schon vor ein paar Wochen und ich muss sagen: Liebe auf den ersten Blick.
Es geht um Taste the Wild von Lisa Nieschlag und Lars Wentrup (AmazonAffilateLink), und vielleicht habt ihr es bemerkt, dass ich ein größer Fan von Lisas Arbeit bin, da hier schon das ein oder andere Buch auf dem Blog zu finden ist. 
Auch dieses Buch ist wieder ein absolutes Meisterwerk. Es ist kein reines Kochbuch sondern Es geht um Rezepte und Geschichte aus Kanada. Die Bilder sind unglaublich, und ich musste mich stark zurückhalten nicht sofort einen Flug nach Kanada zu buchen.
Ich hatte mich vorher noch nicht so genau mit der kanadischen Küche beschäftigt, ich wusste nur, da gibts viel mit Ahornsirup und auch der Wildlachs soll sehr fein sein. Aber im Buch bekommt man einen leckeren Einblick von der Küche dort. Sehr lecker klingen zum Beispiel die Wildreis-Frittata mit Pilzen und auch Poutine (Pommes mit Bratensoße und Haloumi) klingen unglaulich gut. Ihr finde im Buch Rezepte für zu Hause aber auch einige Rezepte für unterwegs (zum Beispiel für einen Roadtrip durch Kanada).

Um euch das Buch vorzustellen, habe ich mir aber ein süßes Rezept rausgesucht: Nanaimo Bars. Die wurden nach der kanadischen Stadt Nanaimo bekannt und bestehen aus einer Keks-Nuss-Schicht, einer Creme und Schokolade. So eine Art kanadische Donauwelle, nur ohne backen.

Los gehts (Rezept ist für eine Auflaufform mit 22x22 cm):
Für den Boden nehmt ihr
120 gr Zartbitterschokolade
120 gr Butter
50 gr Zucker
20 gr Rohkakao
120 gr Butterkekse, in einer Tüte zerstoßen
120 gr Walnüsse, zerhackt
50 gr Kokosstreusel

Butter, Zucker und Kakao gebt ihr in einem kleinen Topf und lasst es unter rühren langsam schmelzen.
Nun gebt ihr die Kekse, die Nüsse, Kokosstreusel und die Kakao-Butter in eine Schüssel und mischt alles gut durch. Die Masse kommt dann in die gut ausgefettete Kuchenform und kommt dann für 30 Minuten in den Kühlschrank.

Für den Pudding:
700 ml Milch/Milchersatz
1 TL Vanillepaste
50 gr Speisestärke
100 gr Zucker
2 Eier
2 Eigelb
250 gr Butter

Milch in einem Topf erhitzen und die Vanille dazugeben. Speisestärke Zucker, Eier und Eigelb miteinander vermixen.
Milch kurz aufkochen lassen und ca 100 ml heiße Milch zur Eimasse geben und mit einem Schneebesen gründlich verrühren.
Nun kommt die Ei-Milchmasse langsam und unter Rühren zur Milch in den Topf und wird weitere 2 Minuten weitergerührt.
Topf vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Die Butter hell-cremig rühren und nach und unach zum kalten Pudding dazugeben. Die Puddingmasse dann auf dem Schokoboden verteilen und 2 Stunden kaltstellen.

Für den Guss:
100 gr Vollmilchschokolade
100 gr Zartbitterschokolade
2 EL Pfanzenöl
4 EL Kokosraspel

Schokolade hacken und im Wasserbad zusammen mit dem Öl schmelzen lassen. Schnell auf der Puddingmasse verteilen und mit Kokosstreuseln bestreuen. Alles mindestens 6 Stunden im Kühlschrank kalt stellen.

Dann habt ihr es geschafft und ihr könnt euren Kuchen in Rechtecke schneiden. Aber Achtung: Der Kuchen ist ganzschön mächtig (aber soooo lecker und cremig). Wenn ihr aber nur zu 2. seid, reicht auch voll die Hälfte des Rezeptes.   Lasst es euch schmecken!

Fries before guys #letscooktogether

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Yay, its Lets-Cook-Together-Day. Es ist mal wieder soweit. Die neue Runde #LCT hat ein ganz besonders leckeres Thema: Fries before Guys. Es geht um Pommes! Wie toll ist das denn bitte?
Und das Thema kam mir gerde recht, denn ich hatte schon soooo lange keine selbstgemachten Pommes mehr. 
Mexican style Fries | whatinaloves
Hier kommt ihr nochmal zu allen Themen für 2019
Aber jetzt gehts erstmal los mit den Pommes. Ich habe mich für klassische entschieden.

Dafür nehme ich 
1 Kilo mehlig kochende Kartoffeln
Salz, Pfeffer, Paprikapulver (oder Pommesgewürz), Thymian/Oregano
Olivenöl
selbstgemachte Pommes | whatinaloves

Zuerst werden die Kartoffeln gewaschen und in pommesartige Form geschnitten. Am besten ist, wenn alle Stücke die gleiche Dicke und Länge haben.
Nun dürfen die Pommes erstmal ins Wasserbad, damit die Stärke "rausgewaschen" wird. Ich lasse sie für 15 Minuten einweichen, wechsel dann das Wasser und hole sie nach 15 Minuten raus.
Gut mit einem Küchentuch trockentupfen.
Nun mit Öl, Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Kräutern einreiben und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
Passt auf, dass sich die Pommes nicht berühren (ich habe sie daher in 2 Durchgängen gebacken).
Ofen auf 200 Grad vorheizen und Pommes für 30 Minuten backen lassen.

Sooooo und so einfache Pommes sind ja nicht unbedingt ein Hingucker. Deswegen habe ich meine ordentlich mit Toppings gepimpt. (Mein Vorbild ist dabei ganz klar das Frittenwerk - leider haben wir hier keins in der Gegend).

Wunderbar toppen lassen sich eure Fritten im Mexican-Style mit:
Mais, Guacamole, Saurer Sahne, gehackte Tomaten, Limettensaft

Oder ihr macht es etwas deftiger:
Pulles Jackfruit (ihr könnt natürlich auch pulled Pork nehmen) - nach dem Rezept
Krautsalat, eingelegte Zwiebeln und Gurken
pimp my fries | whatinaloves
Und nun bin ich sehr gespannt auf eure Pommes. Ganz egal ob Gemüsepommes, Süßkartoffel oder andere verrückte oder leckere Kreationen!  Ganz normale Fritten gehen natürlich auch immer!
Die Linkparty für dieses Thema bleibt bis zum 20.04.2019 geöffnet, also tragt euch gerne mit eurem Beitrag unten ein und verlinkt auch gerne #letscooktogether2019 und @whatinaloves auf Instagram damit ich auch da euren Beitrag sehe und teilen kann :). 



Mexican style Fries | whatinaloves

gesunder Haferflocken-Kaiserschmarrn mit Kirschen

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Am Wochenende hatte ich furchtbar Lust auf was Süßes. Eigentlich sollte es Waffeln gegen, aber auch bei Foodbloggern läuft nicht immer alles glatt. Gesunde Waffeln sollte er sein. Ich hatte hier noch ein gesundes Waffelrezept, was aber leider so garnicht geklappt hat.
Und da es zu schade ist, den Teig einfach wegzuschmeißen, habe ich daraus einfach einen gesunden Kaiserschmarrn gemacht - der auch noch superlecker war.

Haferflocken-Kaiserschmarrn mit Kirschen | whatinaloves.com

Ihr nehmt für 2 Portionen:
1 zerdrückte Banane
2 Eier
80 gr Magerquark
40 gr Haferflocken
2 EL Mehl
1 TL Backpulver
30 gr Zucker oder Zuckerersatz (z.B. von Xucker)
Etwas Vanillepaste 

[Gesamt 230 kcal pro Pr. mit Xucker oder 340 pro P. mit Zucker]


Alle Zutaten in einer Schüssel miteinander vermixen, so dass ein schöner Teig entsteht Diesen entweder in eine sehr große Pfanne geben oder in 2 Portionen mit etwas Öl/Trennspray ausbacken lassen. Wenden und auf der anderen Seite ebenfalls ausbacken.
Dann mit dem Pfannenwender in Stücke zerteilen und mit etwas Puderzucker bestreuen. 
Haferflocken-Kaiserschmarrn mit Kirschen | whatinaloves.com
Für die Kirschen: 
350 gr Kirschen aus dem Glas mit etwas Saft 
1 EL Speisestärke
 Etwas Zimt 
Kirschen in einem kleinen Topf zum Köcheln bringen. 
Speisestärke mit 1 EL Wasser verrühren und zu den Kirschen gehen. 
Alles zusammen unter rühren andicken lassen und ggf mit etwas Zimt abschmecken.  Mit Puderzucker servieren und genießen.  

Haferflocken-Kaiserschmarrn mit Kirschen | whatinaloves.com