Arabische Süßigkeit: DahDah Cake | Hijazi Alexandrian | gefüllte Grießschnitten

Heute startet für die Muslime der Fastenmonat Ramadan - und das nehme ich einfach mal zum Anlass hier mal wieder eine leckere arabische Süßigkeit zu posten. 
arabic DahDah Cake | Hijazi Alexandrian | gefüllte Grießschnitten - whatinaloves.com

Wenn ihr übrigens auch arabische Freunde habt, dann wünscht ihnen heute unbedingt ein "Ramadan Kareem" und versucht im Ramadan auch einmal mit ihnen Fastenzubrechen (also abends gemeinsam zu essen). Ich bringe dann ja immer gerne eine kleine Süßigkeit mit. Halawet el Jibn eignet sich zum Beispiel - oder Barazek - Sesamkekse
Auf Maamoul zum Zuckerfest (also nach dem Ramadanmonat) freu ich mich übrigens auch sehr. 

Vor einigen Wochen hat die Bloggerin Sawsan vom Blog chefindisguise auf Instagram in ihren Stories das Rezept for die Leckerei "DahDah"  gepostet - mit Step-2-Step-Anleitung auf arabisch und englisch.
In Ägypten heißt dieser Kuchen wohl Hijazi Alexandrian - wir würden sie wohl als gefüllte Grießschnitten bezeichnen.
Zum Glück habe ich mitgescreenshotet (denn diese Süßigkeit kannt ich bisher noch nicht) und am Wochenende wurde das Rezept dann endlich ausprobiert. Und weil ich es so mag (und weil es tatsächlich nicht sooooo süß ist wie die meisten arabischen Süßigkeiten), teile ich es direkt auf Deutsch mit euch.
arabic DahDah Cake | Hijazi Alexandrian | gefüllte Grießschnitten - whatinaloves.com
Die Maßeinheit ist übrigens in Cup - früher habe ich immer umgerechnet, jetzt nehme ich aber einfach so einen Metall-Messbecher (Amazon Affilate Link) und messe damit ab. 


Für eine 26 cm Kuchenform braucht ihr...

- Für den Teig:
2 Cup Hartweizengrieß
1 Cup Mehl 
1 Cup Ghee (finde ihr im türkischen/arab. Supermarkt)
1 Cup Zucker 
2 TL Hefe (Pulver)
eine prise Salz
- später: 1/2 - 1 Cup warmes Wasser

Für den Teig mischt ihr zuerst Grieß, Mehl, Zucker, Salz, Hefe und gebt dann das Ghee dazu. Reibt/Knetet den Teig solange mit den Fingern, bis das Ghee sich gut eingearbeitet hat. Es wird hier kein glatter Zeit sondern ein recht grieß-iger.
Ich bereite den Teig am Abend vorher zu, damit er noch etwas Zeit hat zu  gehen. Ihr könnt ihm aber auch nur 2 Stunden Ruhe gönnen.


- Für die Füllung
1/2 Cup Kokosstreusel
1/2 Cup Walnüsse, klein gehackt
1 Cup Grieß
3/4 Cup Zucker
2 TL Rosenwasser
3 TL Zimt 
1/2 Cup Zuckersirup (den mischt ihr aus 1 Cup Wasser und 2 Cup Zucker und etwas Zitronensaft - welche ihr zu Sirup einkochen lasst)

Alle Zutaten in einer Schüssel gut zusammenmischen.
Nun gebt ihr 1/2 - 1 Cup warmes Wasser zu dem Grießteig und knetet nochmal gut durch. Der Teig sollte schön weich und leicht zu kneten werden - aber nicht zu matschig. Teilt den Teig in 2 Hälften und verteilt eine auf eine gut ausgefettete Springform. Am besten geht das mit feuchten Händen.
Wichtig ist, dass ihr den Teig sehr fest in die Form presst (vielleicht sogar mit Hilfe der Cupunterseite). Das ist wichtig - damit er später beim Backen nicht bröselig wird und sich gut aufschneiden lässt.
Nun verteilt ihr die Füllung auf dem Boden und drückt diese ebenfalls sehr fest.

Mit dem restlichen Teig formt ihr kleine Teigstücke die ihr ebenfalls auf die Füllung legt, bis alles mit Teig bedeckt ist. Drückt nochmal alles richtig fest in die Form - damit es später seine Form behält.
Mit einer Gabel könnt ihr jetzt noch ein Muster in den Teig drücken.
Lasst das ganze zugedeckt nochmal 30 Minuten ruhe und heizt dann den Backofen auf 180 Grad vor.
Nun wird der Kuchen für 30 - 40 Minuten gebacken, bis der Teig oben schön gold-braun wird.
arabic DahDah Cake | Hijazi Alexandrian | gefüllte Grießschnitten - whatinaloves.com
Dekorieren könnt ihr den Kuchen dann noch mit gehackten Pistazien, Mandeln oder anderen Nüssen.
Lasst es euch schmecken und ich würde mich über ein Fazit freuen, wenn ihr das Rezept mal ausprobiert habt.

Kommentare :

  1. Danke für dieses wundervoll andere Rezept!
    xx from Bavaria/Germany, Rena
    www.dressedwithsoul.com

    AntwortenLöschen
  2. Liebe Ina,
    Dankeschön für dieses Rezept. Gestern Abend habe ich es mit kleinen Abweichungen nachgebacken. Statt Ghee habe ich selbstgemachten Butterschmalz genommen und außerdem nur die Hälfte des Zuckersirups. Und was soll ich sagen? Der Kuchen haut rein. Er ist mächtig und mächtig süß, aber er macht auch süchtig... obwohl ich ganz genau weiß, dass da mehr als halbes Kilo Zucker drin ist, nasche ich immer im Vorbeigehen davon... Also Danke nochmal fürs Rezept!
    Liebe Grüße. Natalia

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das freut mich :) ich kenne diesen kleinen suchtfaktor. Deswegen hab ich den kuchen gleich geteilt und stücke davon verschenkt;)

      Löschen

Mit der Nutzung dieses Formulars erklärst Du Dich mit der Speicherung und Verarbeitung Deiner Daten durch diese Website einverstanden. Bitte bestätige es mit dem Klick auf „veröffentlichen“.

Comments make me happy – so make me smile ♥.
Danke für die lieben Worte & eure Kommentare