Von Balkonverschönerungen, Erdbeerbowle & meiner Feigenbaumliebe

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Ich muss gestehen der Balkon ist im Sommer mein liebstes Plätzchen! Mit Blick auf den großen Kirschbaum gegenüber und voller Pflanzen und Kräuter lässt es sich dort wirklich aushalten (auch wenn wir uns immernoch ein Dach herbei wünschen!).
Ich freue mich jeden Frühling wie verrückt aufs „Balkon-Herrichten“ und auf den Moment, wenn aus dem tristen grauen Balkon wieder eine kleine Wohlfühloase wird.

Dieses Jahr war ich ganz entzückt, als Aperol* vor ein paar Wochen angefragt hat, ob ich zusammen mit ihnen meinen Balkon sommertauglich machen möchte um hier „the sunny side of life“ zu feiern.. Gutes Timing würde ich sagen, denn ich war gerade dabei ein kleines Balkon-DIY umzusetzten.
Als Unterstützung stellte mir Campari Deutschland GmBH kostenfrei ein kleines Balkonset mit jeder Menge DIY-Ideen der Balkongestaltern und einem klasse Aperolset (inkl. Baumarktgutschein) zur Verfügung.
Balkon, kleiner Balkon, Aperol, LED, Lichterkette, IKEA, Feigenbaum
Bereits letztes Jahr habe ich euch hier meinen kleinen Balkon gezeigt. Dieses Jahr sieht er schon wieder etwas anders aus.
Wir haben letztes Jahr gemerkt, dass wir neben den Lounge-Bänkchen auch gerne noch einen richtigen Tisch mit Stühlen haben würden. Fürs Frühstück oder das abendliche Grillen.
Also haben wir uns entschlossen dieses Jahr ein Eckchen als Chillout-Bereich zu gestalten und die andere Seite wurde mit Stühlen und Tisch (von IKEA) ausgestattet.
Natürlich durfte auch dieses Jahr wieder einige Blumenkästen und Töpfe mit Kräutern auf den Balkon einziehen. Ich liebe es, beim Kochen einfach alle Lieblingskräuter griffbereit zu haben. 
Dieses Jahr gibt es als kleines DIY ein paar selbstgemachte Schilder für die Kräuter. Wie ich das gemacht habe erkläre ich euch direkt, es ist nämlich wirklich einfach:
Ihr braucht:
Modelliermasse (ich habe "Fimo air basic" von hier verwendet, die alleine aushärtet)
Nudelholz, Ein scharfes Messer
Buchstaben-Stempelset

Die Modelliermasse rollt ihr mit dem Nudelholz auf etwas Backpapier aus und schneidet sie mit dem Messer in Form.
Ich habe mich für quadratische Spießchen mit ca 1 cm Dicke entschieden, die unten spitz zulaufen, damit sie besser in die Erde passen.
Nun stempelt ihr eure Kräuternamen rein (ob mit oder ohne Farbe könnt ihr selbst entscheiden) und lasst das ganze über Nacht festwerden. 
Kräuterkasten, Gartenkräuter
Für den minimalen (Zeit- und Geld-)Aufwand sind sie doch echt hübsch geworden oder was meint ihr?

Da es bei uns auf dem Balkon keine Lampen (und auch keinen Anschluss dafür gibt) habe ich jede Menge LED Lichterketten & -Lampions aufgehängt. So hat man auch abends noch etwas Licht und unser Balkon ist jetzt sicher der hellste der ganzen Nachbarschaft.
Baumarkt, Feigenbaum, Balkon
Mein diesjähriges Highlight ist übrigens mein kleiner Feigenbaum! Den habe ich mir vom Bauhausgutschein gegönnt, da er schon solange auf meiner Wunschliste steht.
Er fühlt sich bei uns (im hübschen Ikea-Korb) auch schon pudelwohl und ich freue mich irgendwann die ersten eigenen Feigen zu ernten!

Soooo nun seht ihr, wo ich meine Sommertage verbringen werden ;) Bereits am Wochenende haben wirs uns schon bei Tepanade-Broten (Aufstrich nach dem Rezept) und Erdbeer-Aperol-Bowle gutgehen lassen.
Erdbeerbowle, Balkonsnacks, Fingerfood
Das Rezept für die Aperol-Erdbeer-Bowle verrate ich euch auch direkt:
500 g Erdbeeren
einige Zweige Minze
4 EL Rohrzucker
 150 ml Aperol  
1 l Tonic Water
 1 Flasche (0,75 l) Sekt
Erdbeeren waschen und vierteln.
Die Minze wird gewaschen und kleingezüft und zusammen mit dem Zucker kurz zerstoßen. Erdbeeren dazugeben und das ganze mit eikaltem Aperol &  Tonicwater auffüllen.
2 Stunden ziehen lassen und kurz vor dem Servieren den Sekt dazugießen und mit Eiswürfeln servieren.
(Ich trinke ja sogut wie nie Alkohol, aber bei unseren Familienfesten ist die Bowle schon ein echter Klassiker! Aber Achtung: Die Bowle hat es insich. Man munkelt, alleine die Erdbeeren können schon einen kleinen Schwips auslösen ;)!) 
Erdbeerbowle
Habt ihr euren Balkon / eure Terasse schon hergerichtet?

*Werbung/vielen Dank an Aperol für die schöne Aktion und das Starterset

Zartrosane Erdbeer-Cupcakes & zauberhaft-neuer Lesestoff

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Am Pfingstwochenende hatte ich mal wieder richtig Lust auf hübsche Cupcakes. Küchlein oder Kekse gibt’s bei uns ja öfters mal, aber aufwändigere Cupcakes mit Frosting kommen eher selten auf den Teller. Da gerade Erdbeerzeit ist, dachte ich, ich baue die direkt in die Cupcakes mit ein.
Und natürlich verraten ich euch ganz schnell das Rezept, damit ihr euch bald selbst eine Ladung der köstlichen Cupcakes machen könnt.

Für 9 Muffins:
80 gr Zucker
50 gr Butter, weich
100 ml Doppelrahmfrischkäse
1/2 TL Vanillepaste
1 Ei 
60 ml Milch 
150 gr Dinkelmehl (oder Weizenmehl)
1 Prise Salz
1 TL Backpulver
6 Erdbeeren

Das Frosting ist nach Frau Herzbluts Rezept, leicht abgeändert:
150 gr Mascapone (aus dem Kühlschrank)
1 EL Puderzucker
150 gr Frischkäse
1 EL Erdbeermarmelade

Ofen auf 180 Grad vorheizen.
Zucker, Butter, Frischkäse und Ei zusammenmischen. Anschließend Milch, Vanillepaste, Salz, Backpulver und Mehl unterrühren.
Die Erdbeeren werden gewaschen und geviertelt und anschließend unter den Teig gemischt.
Teig auf Papiermuffinförmchen verteilen und diese zu 3/4 befüllen.
Förmchen in den Ofen stellen und für 25-30 Minuten backen lassen. Anschließend auskühlen lassen.

Die Zutaten für das Frosting vorsichtig mit einer Gabel oder einem Löffel zusammenmischen. (Nicht zu viel rühren, da sonst das Frosting zu flüssig wird.)
Für 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen um abkühlen.
Anschließend in einen Spritzbeutel (mit Sterntülle) füllen und die Muffins damit dekorieren. Als I-Tüpfelchen könnt ihr die Cupcakes noch mit einer Erdbeere toppen.
(PS: Aufgrund der schwülwarmen Temperaturen bei uns hielt das Frosting leider nicht so wie ich es wollte. Wer das Frosting aber gut kühlstellt, der bekommt auch ein schönes Ergebniss hin.)  

Und da die ganze Ladung mal wieder vieeel zu viel für mich alleine war, habe ich sie fleißig an meine Freundin weiterverteilt. Die Muffins sind nämlich der perfekte Snack fürs Hochzeitsideen-sammeln (also für ihre Hochzeit, nicht für meine - nicht das da noch falsche Gerüchte aufkommen).. Ich bin nämlch selbst schon ganz aufgeregt, wenn ich dran denke, dass ich bald Trauzeugin sein darf und sammle schon fleißig Inspirationen und Ideen.
Passend zu dem himmlischen rosazarten Muffins traf am Wochenende auch das neue (und erste!) Magazin "Aus Liebe zum Papier" von Katja Heil bei mir ein. Ihren wundervollen Hochzeitsblog „Fräulein K. sagt ja“ kennt ihr wahrscheinlich, und da es bei meiner Freundin nächses Jahr soweit ist, stöbern wir da gerade besonders gerne! Im Magazin geht es vorallem um die Einladungs- und Save-the-Date Karten und um alles was mit Papierliebe zutun hat. Sehr schön sag ich euch!
Fräulein K sagt ja, Magazin, Papierliebe, Erdbeermuffins
Ein großer Tipp ist das auch das Buch „Unser Tag - Stillvoll heiraten“ von Susanne Rademacher und Katja Heil (Erschienen im Callwey Verlag - hier könnt ihr auch einen Blick ins Buch werfen). Da sind auch soooo wunderschöne Ideen für Farb- und Fotokonzepte drinnen, das man am liebsten direkt selbst die eigene Hochzeit planen möchte. Vielleicht ist das ja noch ein Tipp für die zukünftigen Bräute und Trauzeuginnen unter euch.
(So krass, bis vor 2 Jahren war Heiraten noch garkein Thema bei uns, und schwupps heiraten auf einmal alle um mich herum oder verloben sich..)
Wedding, Hochzeitsinspirationen, Erdbeercupcakes
Was habt ihr denn am langen Pflingstwochenende so gemacht?

{Lovely Places} Street Feast London

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Heute bekommt ihr einen Lovely Places vorgesetzt, den ihr unbedingt mal beim nächsten Londonbesuch aufsuchen solltet.Also Achtung: es wird superlecker!
Das Street Feast London findet immer Freitag- & Samstagabend von Mai – Ende September statt und ist ein großer kultiger Foodmarkt wo man sich abends zum quatschen, essen und trinken trifft. Er findet an verschiedenen Orten statt (schaut mal hier), wir waren auf dem in Dalston Yard.
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Bei unserem Besuch waren wir recht geschockt über die lange Schlange am Eingang (vor 19 Uhr kommt man kostenlos rein, danach kostet es 3 GBP – daran wird es gelegen haben).
Außerdem war der Ort recht touristenarm, was wir als sehr angenehm empfanden. Man kann die ganze Atmosphäre einfach etwas mehr genießen, wenn man nicht ständig Selfiestangen vorm Gesicht hat.
Für mich persönlich war es eins der kulinarischsten Highlights überhaupt. Für meine Leser aus Hamburg mögen Foodfestivals nicht mehr soooo besonderes sein, aber wenn man aus Freiburg kommt (und hier gibt es wirklich kaum Foodtrucks, geschweige denn Foodfestivals), fühlt man sich dort wie im 7. Himmel.
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Es gab so ziemlich alles! Sehr deftige Burger (die Schlange am Smokerstand war endlos – laut C. lohnt es sich aber allemal!), Süßkartoffelpommes, vegane Gerichte, diverse Cocktails und Drinks und Köstlichkeiten aus aller Welt (wirklich aus aller Welt!).
Leider konnten wir nicht alles probieren, aber ein paar Dinge, die es bei uns so nirgendwo gibt landeten auf dem Teller:
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Asiatische Buns (von Yum Bun), sehr weicher süßlicher Teig gefüllt mir Pork (für C.) und Pilzen, mit leckerer Asiatischer Soße!
Indische Teigfladen von Rola Wala befüllt mir einer sehr würzigen Mischung mit Linsen dazu ein kühler Mangodrink!
Pulled Pork Burger von Smokestak für C. (er fand es soooo lecker, dass er am liebsten nochmal 30-40 Min. für das Brisket angestanden wäre).
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Sitzen konnte man an langen Tischen, kleinen Holzständen oder man hatte Glück und hat im Hinterhof (der zu einem kleinen Garten mit Stühlen und Wimpelketten ausgebaut war) ein ruhigeres Plätzchen erwischt.
Der ganze Trubel dort, die vielen Engländer, an jeder Ecke duftete es nach anderen Köstlichkeiten – ich habe den Moment einfach genossen.
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Leider war es an dem Abend recht kalt und windig (zum Wärmen standen brennende Tonnen bereit), so dass wir nach 2 Stunden schon wieder Richtung Apartment aufbrochen, aber im Sommer muss es hier bombastisch sein.
Auch wenn es wahnsinnig kalt war, natürlich konnte ich nicht gehen ohne eine kleine Portion Organic Frozen Yogurt mit würziger Apfelsoße und Spekulatius-Crunch drauf zu verspeißen.  Das könnt ihr verstehen oder?
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Also: Nicht vergessen, einen Freitag- oder Samstag-Abend für das Street Feast einzuplanen! Es lohnt sich auf jeden Fall!
Wart ihr schonmal auf dem Street Feast oder einem anderen Foodevent in London?

Mit diesem Blog Post und meinem kleinen jetzt-nicht-mehr-Geheimtipp für London nehme ich am CityBlogAward von Only-apartments, Vueling und Travel on Toast teil und hoffe auf einen kleinen Kurztrip nach Barcelona, Malaga oder Rom.