Brokkoli-Ingwer-Curry mit Kurkuma-Reis

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Curries sind etwas leckeres und gerade jetzt wo es Abends wieder kühler und dunkler wird habe ich richtig Lust auf leckere warme Gerichte. Ich muss gestehen ich hatte in der Zeit als ich noch Hähnchen gegessen ein Lieblingsgericht: Brokkoli-Hähnchen-Ingwer-Curry mit Nüssen. Fleisch vermisse ich jetzt nach fast 4 Jahren immernochnicht, aber "Fleischalternativen" probiere ich trotzdem gerne mal. (Wobei ich sagen muss, dass ich "vegetarische Salami, Mortadella" etc. mit jede Menge E-Nummern wirklich nicht in meinem Leben brauche!). Umsomehr habe ich mich gefreut, als letztens eine Anfrage von Garden Gourmet* (mit denen ich ja schonmal eine Falafel-Kooperation hatte) bekam, ob ich die neuen veganen Filetstreifen* testen mag.   

Die Stücke sind auf Basis von Sojaeiweiss und auch die Inhaltsstoffe sind hier sehr übersichtlich.  Außerdem sind sie von der Form perfekt für mein altes Lieblings-Curry-Gericht.
Ich muss sagen auch geschmacklich haben sie mich überzeugt. Das eigentliche Produkt schmeckt natürlich nach nicht viel (wie Hähnchenfleisch ja auch) - aber die richtige Würze macht hier den Geschmack und von der Konsistenz ist es super. Behält die Form und fällt nicht zusammen beim Kochen! Soooo nun aber genug gequasselt, jetzt kommt das Rezept, was ihr auch auf jeden Fall mal ausprobieren solltet.
250 gr Reis
1/2 TL Kurkuma

1 kleiner Brokkoli, gewaschen und in Stücke geschnitten
1 Packung vegane Filetstreifen* von Garden Gourmet
1 rote Zwiebel, in Streifen geschnitten
1 Daumengroßes Stück Ingwer, fein gehackt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1/2 Dose cremige Kokosmilch (alternativ Sahne)
50 gr gehobelte Mandeln
Salz, Pfeffer, Currypulver
frischer Koriander, Öl

Die Mandeln werden ohne Öl in einer Pfanne leicht angeröstet.
Den Reis kocht ihr wie gewohnt - entweder in Wasser bzw ich koche ihn im Reiskocher. Den Kurkuma gebe ich direkt mit ins Wasser, es färbt den Reis nicht nur gelb sondern verleiht auch einen tollen Geschmack.

Zuerst bratet ihr die Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und die Filetstreifen in etwas Öl an. Dann kommt der Brokkoli dazu und sobald dieser gar (aber noch bissfest) ist gebt ihr die Kokosmilch dazu und schmeckt alles gut mit Salz, Pfeffer und Currypulver ab.
Für ca 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen und anschließend mit den Mandeln und frischem Koriander bestreuen und servieren.

Dazu könnt ihr auch noch Papadam servieren (Indisches Brot aus Linsen). Das findet ihr in größeren Supermärkten und eigentlich wird es nur mit etwas Öl bestrichen und 2-3 Minuten in der Mikrowelle erwärmt bis es "aufpufft". 
Wie siehts bei euch aus? Probiert ihr auch gerne mal fleischfreie Produkte oder seit ihr eher  von der Meatlover-Fraktion?

vegetarische Kibbeh - mit Kartoffel

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Ein paar von euch hatten sich ja mehr syrische Rezepte gewünscht. Heute kommt mal wieder ein, was ich am Wochenende auch zum ersten Mal ausprobiert habe: vegetarische Kibbeh!
Kibbeh sind eigentlich traditionell aus Bulgur und mit Fleischfüllung, es gibt hier aber natürlich auch eine vegetarische Version mit Bulgur und Kartoffel, die superlecker ist und garnicht soooo schwer zuzubereiten ist.
kibbeh batata

Ihr braucht:
600 gr feinen Bulgur
400 gr geschälte Kartoffeln, in Salzwasser gekocht
15 gr Paprikapulver
10 gr gemahlenen Kreuzkümmel
3 EL Tomatenmark
2 Zwiebeln, fein gewürfelt
60 ml Olivenöl
Etwas getrocknete Minze (nach belieben)
Salz, Pfeffer

Der Bulgur wird mit 650 – 700 ml heißem Wasser übergossen. Abgedeckt bereitet er sich dann quasi selbst zu und in 5-10 Minuten sollte er das gesamte Wasser aufgesaugt haben.
Nun werden die Kartoffeln zerstampft und zu dem Bulgur gegeben.
Die Zwiebeln bratet ihr in dem Olivenöl an gebt diese anschließend zum Bulgur. Dann kommen die Gewürze dazu und alles wird gut durchgeknetet. Ich habe zuerst einen Kartoffelstampfer genommen, dann aber mit den Händen weitergemacht. Die Masse sollte ähnlich wie Hackfleisch sein.
Dann befeuchtet ihr die Hände etwas, nehmt einen Teil des Teiges und drückt ihn in der Hand zu kleinen „Nocken“. Die Fingerabdrücke sind dabei wohl sehr typisch und unbedingt gewollt.

Ich wusste nicht genau, was und wie ich es servieren soll. Daher habe ich es auf Salat gebettet und mit Granatapfelkernen serviert. (Etwas Granatapfelsirup oder einfach Öl kann auch noch drübergegeben werden.)
Das Urteil meiner Syrer war sehr gut! Was aber gefehlt hat, ist ein „Dipp“ als Beilage. Der wurde auch direkt noch zubereitet. Dafür einfach 2 Zwiebeln sehr klein hacken, in Öl anbraten. 2 Tomaten kleinhacken und ebenfalls dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das ganze ca 5 Minuten köcheln lassen und dazu servieren.
 Habt ihr schonmal Kibbeh (vegetarisch) probiert? Wie fandet ihr es und was habt ihr dazu gegessen?

Pflaumen-Streusel-Kuchen aus der Pfanne

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 *Rezessionsexemplar
Habt ihr schonmal Kuchen in der Pfanne gebacken? Ich bin ganz ehrlich bis vor 3 Wochen wusste ich noch garnicht, dass das überhaupt geht.
Aber nach dem Sommerurlaub wartete in der Post eine kleine Überraschungslektüre auf mich: Das Buch „Lieblingskuchen aus der Pfanne*“ von Martin Kintrup. Und ich muss sagen: das klingt doch echt mal spannend!
Scheinbar ist es sogar möglich, recht verschiedene Küchen zu machen: Streuselkuchen, Upside-Down Kuchen, Crepes-Torte. Es hat gerade mal einen Tag gedauert, da habe ich mich ans erste Rezept gewagt.
Eigentlich ist der Streuselkuchen mit Kirschen, ich habe ihn aber direkt mit Pflaumen umgewandelt.

Ihr braucht:
200 gr Mehl
150 gr Zucker
100 gr Butter
300 gr Pflaumen, in Scheiben geschnitten
50 gr gemahlene Haselnüsse
2 TL Backpulver
3 Eier
Zimt, Salz

Dann bereitet ihr die Mischung für die Streusel vor. Dafür vermischt ihr 70 gr Mehl, 50 gr Zucker und eine Prise Salz. 50 gr Butter werden in einem Topf zerlassen und dann gebt ihr die Mehlmischung dazu. Topf vom Herd nehmen und mit einem Schneebesen zu einer bröseligen Masse rühren.
Zugedeckt für 15 Minuten auf kleinster Flamme backen lassen, dabei alle 5 Minuten umrühren.

Nun die restliche Butter zerlassen, Mehl, Nüsse, Backpulver, ½ TL Zimt, 1 Prise Salz und Eier vermischen und zum Schluss den Zucker einrieseln lassen. Nochmal durchmixen.
Eine Pfanne mit Backpapier auslegen, erwärmen und den Teig einfüllen. Dann erst die Pflaumenstücke, dann die Streusel auf dem Teig verteilen. Zugedeckt bei schwacher Hitze für 28 Minuten backen lassen. Pfanne vom Herd nehmen und nochmal 10 Minuten ruhen lassen.
Zum Schluss den Kuchen mit Hilfe des Backpapiers aus der Pfanne holen und abkühlen lassen. In Stücke schneiden, mit Puderzucker bestreuen und servieren.
Hat super geklappt, auch wenn ich sagen muss, dass der Kuchen hier auf jeden Fall auf kleiner Flamme backen muss. Außerdem sollte man den Deckel zu lassen, so dass die Hitze von oben nicht entweicht.

Habt ihr schonmal einen Pfannen-Kuchen ausprobiert oder vielleicht sogar ein tolles Rezept für mich?