Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Kuchen draus!

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Sauer macht lustig heißt es doch so schön. Und manchmal braucht man eine extra Portion Lustigkeit. Zum Beispiel so kurz nach Fastnacht, wenn alle um einem herum krank sind, und man selbst auch schon einen leichten Anflug von Erkältung hat.
Und was ist besonders sauer? Zitronen! Ihr könntet natürlich auch in eine Zitrone beißen, aber ich hätte da sogar noch etwas besseres: Zitronenkuchen. Mit leichter Rosmarin-Note. Ein absoluter Gute-Laune-Macher.

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Das Rezept ist aus dem neuen Backbuch Sugar Stories* von der Bloggerin Michelle Thaler. Neben Brombeer-Donuts, Punschtorte und jede Menge Cupcakerezepten war dieser Zitronenkuchen für mich DAS Highlight, was als erstes nachgemacht werden musste. 
Die Kombination Zitrone und Rosmarin ist einfach soooooo super und ja, es schmeckt ein bisschen nach Sommer!

Für den Kuchen braucht ihr:
1 Biozitrone
4 Eier
250 gr Butter, weich
300 gr Zucker
1 Prise Salz
1 1/2 TL Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
350 gr Mehl
200 ml Milch
2 TL Rosmarin, ganz fein gehackt oder in Pulverform

Für die Glasur:
1 EL Mascapone
150 gr Puderzucker
1 TL Zitronensaft
Rosmarinzweige & Abrieb einer Zitrone zur Dekoration

 Eier, Butter, Zucker, Salz, Backpulver, Vanillezucker, Mehl, Milch und Rosmarin zu einem glatten Teig vermixen. 
Zitronenschale abreiben und zusammen mit dem Saft ebenfalls unter den Teig mischen. 
Ofen auf 180 Grad vorheizen. 
Gugelhupfform gut ausfetten (mit Butter oder Backspray) und dann den Teig einfüllen.
Das ganze nun für 50 Minuten backen lassen. Danach kurz abkühlen lassen und die Form stürzen. Wenn ihr den Kuchen nun nochmal auskühlen lasst, sollte sich der Kuchen easy aus der Form befreien lassen. 

Für die Glasur wird Mascapone, Puderzucker und Zitronensaft miteinander vermischt. Bei Bedarf (wenn die Masse zuuuuu fest wird) tröpfchenweise etwas mehr Zitronensaft dazugeben.
Glasur auf dem Kuchen verteilen. Aus den Rosmarinzweigen kleine Stücke schneiden und auf dem Kuchen verteilen.  Außerdem konnt noch etwas Zitronenabrieb dazu.


Der Kuchen vertreibt auf jeden Fall (kurzfristig) schlechte Laune, Lustlosigkeit, Montagstiefs, Liebeskummer, Heimweh und alles was es sonst noch so gibt. Mein Rezept: Immer ein Stück in greifbarer Nähe haben, falls die Wirkung nachlässt ;). 
In diesem Sinne: Habt ein wunderbares Wochenende!

Lets cook together - Chocoholic in love

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Da ist er nun, der 10. Februar und somit auch der Tag an dem die Lets cook together Runde für 2016 offiziell wieder startet. 
Das erste Thema dieses Jahr ist "Chocoholics  an die Macht." Weiße Schokolade, Vollmilch oder superherbe dunkle Schoki. Jeder von uns hat da so seine besondere Lieblingssorte und ja, mit Schokolade kann man einfach sooooo viele Leckereien zaubern.
Ich gebe ja zu, ich bin garkein Fan von Schokokuchen oder Desserts, die NURNOCH aus Schokolade bestehen (oder gar einen flüssigen Kern haben). Ich mag Schokolade lieber in kleineren Portionen und wohl dossiert. Aber ich lieeeeebe zum Beispiel fluffige Schokobrownies. Und genau diese gibt es heute auch bei mir!
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Für ein Blech (30 x 20 cm) nehmt ihr:
125 gr weiche Butter
130 gr Zucker
2 Eier
2 EL Backkako
100 gr Schokolade (mind 70%)
150 gr Mehl
1 1/2 TL Backpulver
120 gr Schmand
1 Prise Salz 
Die Schokolade wird grob gehackt und dann über dem Wasserbad zum schmelzen gebracht.
Die restlichen Zutaten für den Teig mischt ihr mit dem Mixer zusammen. Zum Schluss gebt ihr die flüssige Schokolade dazu und mischt alles nochmal gut durch. 
Den Ofen auf 170 Grad vorheizen.
Anschließend gebt ihr den Teig in ein mit Backpapier ausgelegtes Blech.
Nun werden die Brownies für 20 Minuten gebacken. Anschließend gut auskühlen lassen.

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Da ja bald Valentinstag ist (haha ich weiß, von vielen von euch gehasst- von anderen geliebt), bekamen meine Brownies diesmal einfach ein bisschen Herzdeko. Als Dekoration habe ich hier einfach 50 gr. weiße Schokolade geschmolzen und über die fertig gebackenen Brownies geträufelt.
Dann wild mit Zuckerherzen bestreuen und fertig ist der Valentinstagsbrownie. Wem das noch nicht genug ist, der kann seine Brownies -vor dem Dekorieren- auch noch mit einem großen Herzausstecher ausstechen und dann dekorieren. Für die volle Herzladung quasi ;)

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Lets cook together - Tragt euch ein!

Eine kurze Erklärhilfe zum Listeneintragevorgang:
- Bei "Link Titel" kommt euer Name/Blogname rein 
- Ä, Ö und Ü schreibt ihr am besten in ae, oe und ue ;) 
- Bei "URL" gebt ihr den Link zu eurem Rezepte-Post  (nicht nur den Link zu eurem Blog!!) an 
- Eure Emailadresse wird auch benötigt, wird aber nirgendwo öffentlich erscheinen. 
Wenn ihr nach dem Absenden "F5" drückt wird euer Eintrag unten in der Liste erscheinen  ;)
Los gehts:

Alle Rezepte sammle ich übrigens auch hier auf Pinterest. Damit wir am Ende eine schöne bunte Bildersammlung haben ;) Auch auf Instagram könnt ihr unter #letscooktogether2016 eure Bilder zur Sammlung hinzufügen ♥. Ich bin schon so gespannt, was ihr euch schokoladiges überlegt habt.
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Das Thema für den 10. März ist übrigens "Über den Tellerrand geschaut" (hier kommt ihr auch nochmal zu allen Themen für 2016).
Bei dem Thema geht es darum, mal über den eigenen Tellerrand zu schauen, etwas weltoffener zu sein und was Neues "fremdes" auszuprobieren.  Natürlich nicht nur in der Küche und auf dem eigenen Teller (denn Deutschland kann mehr, als nur braune Suppe *zwinker*)
Vielleicht habt ihr auch ein paar Freunde aus anderen Ländern, mit denen zusammen ihr was leckeres aus ihrem Land kochen könnt. Oder ihr habt ein Gericht bei eurem Lieblings-Inder -mexikaner, -türken, was ihr schon lange mal ausprobieren wolltet? Jetzt ist die Gelegenheit dazu!
Egal ob italienisches Nationalgericht, syrische Spezialität oder falls ihr sogar selbst zugezogen sein - ein Gericht aus eurem Heimatland? 
Im März werden wir zusammen multikulti und schauen mal über den Tellerrand. Natürlich würde ich mich auch freuen, wenn ihr mir eure kleine Story zu dem gekochten Gericht verratet.  Oder einen Brauch, wie ihr es traditionell esst. Ja, ich freue mich schon jetzt auf eine bunte Mischung an Rezepten aus aller Welt.

Gesund & unglaublich lecker: Quinoa Burritos

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Wie ihr sicher wisst, bin ich ein großer Fan von mexikanischem Essen und versuche mich gerne immer mal wieder selbst an abgewandelten Rezepten. Da mein Lieblingsmexikaner leider gerade keinen Nachschub liefern kann (das Warten lohnt sich aber, aus dem geliebten Foodtruck wird ein fester Standort. YAY) muss ich selbst aktiv werden.
Schon lange wollte ich mal Burritos machen. Die letzten Burritos (von der Burritobande bei einem Foodfest) waren einfach soooo gut. Perfektes Fingerfood und auch gut vorzubereiten, um es mal in die Mittagspause mitzunehmen. 
Da es Reis aber bei uns recht oft gibt, werden diese einfach mal mit Quinoa gefüllt. Ist eh etwas gesündert ;) Zur Füllung gesellen sich Bohnen, Avocado, Paprika und Tomate. Ihr seht, alles recht gesund.
Bei mexikanischem Essen finde ich es immer wichtig, dass die Würze stimmt. Lange habe ich nach einer guten Würzmischung (ohne Zusatzstoffe) für mexikanisches Essen gesucht und wurde dann bei Just Spices fündig. 

Für 4 Burritos braucht ihr:
4 große Weizen-Tortillas
1 Dose Kidneybohnen (ich hatte einen Mix mit Kichererbsen, Mais oder schwarze Bohnen gehen hier aber natürlich auch)
1 Paprika, fein gewürfelt
1 große Tomate, gewürfelt
1 Avocado
100 gr Quinoa
1 Zwiebel, fein gehackt
Ggf eine Hand geriebener Käse
Salz, Pfeffer, etwas Öl, ggf. Mex. Gewürz (z.B. Mexican Allrounder
ggf 1-2 Chilischoten (gehackt)
1 Zitrone
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Den Quinoa kocht ihr nach Anleitung (ich mache den immer im in diesem Mikrowellen Reiskocher*)
Nun bratet ihr 1 kleine Zwiebel und die Paprika in etwas Öl an. Dann gebt ihr die Kidneybohnen, die Chilischote, die Tomate und den Quinoa dazu und schmeckt alles mit Salz, Pfeffer, mexikanischem Gewürz und Zitronensaft ab.
½ Avocado wird nun in Scheiben geschnitten (aus der anderen Hälfte mache ich mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Chili einen schnellen Dipp) und zu der restlichen Mischung gegeben.
Nun gebt ihr in die Mitte eurer Tortillafladen ¼ der Füllung, streut den Käse drüber (ich habe meine diesmal aber ohne Käse gemacht) und faltet die Seiten rechts und links des Fladens nach innen. Dann wird das ganze fest aufgerollt.
Die Burritos werden nun noch in einer Grillpfanne für ca 5 Minuten pro Seite bei mittlerer Hitze angebraten. Ihr könnt das ganze natürlich auch in einer normalen Pfanne anbraten ,aber mit der Grillpfanne bekommt ihr die tollen Grillstreifen ;)
Und schon ist er fertig. Der mexikanische Snack für zwischendurch. Sehr lecker dazu ist ein Avocadodipp oder auch eine scharfe Salsasoße. Probiert das unbedingt mal aus :)
Mögt ihr mexikanisches Essen?