Ran an den letzten Rhabarber: ein leckeres Frühstücksporridge

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Noch gibt es Rhabarber und noch könnt ihr euch damit eindecken. Ich habe schon ein paar Stangen (geschält und in Stücke geschnitten) eingefroren, da ich befürchte, dass die Saison bald vorbei sein wird.
Dabei habe ich mich doch gerade so in meine neue Frühstücksporridge Version mit Vanille-Rhabarber verliebt. Porridge ansich liebe ich ja sehr, in 5 Minuten ist der Morgens (oder wer so garkeine Zeit hat auch Abends) gekocht und kann so schnell nach Lust und Laune (oder was der Kühlschrank so hergibt) angewandelt werden. 


Mein Lieblingsporridge mache ich  zur Zeit immer so:
1 kleine Tasse Haferflocken (oder Haferflocken & Quinoaflocken gemischt)
2 kleine Tassen Sojadrink / Kokosmilch oder Milch
1/2 TL Zimt
etwas Süßstoff / oder 1 EL Zucker / Honig / Ahornsirup

Sojadrink in einem kleinen Topf erhitzen und die Haferflocken nach und nach dazu geben. Rühren und alles für ca 3 Minuten einkochen lassen. Zimt und Süßstoff unterrühren und mit geschlossenem Deckel ohne Gas für ca 5 Minuten nachquellen lassen. 
Alternativ packe ich es auch gleich in eine Box oder ein Glas und lasse es dort verschlossen nachquellen.

Für die Rhabarberversion braucht ihr außerdem
2-3 Standen Rhabarber
2 TL Zucker
1 TL Vanillepaste 
Saft 1/2 Zitrone 
vielleicht noch 1 Hand voll Beeren
ggf etwas Speisestärke 

Den Rhabarber habe ich geschält, in Stücke geschnitten und mit 2 TL Zucker und dem Zitronensaft in einem kleinen Topf  bei mittlerer Hitze zusammen mit den Beeren weichgekocht. Dann noch etwas Vanillepaste unterrühren. Wenn euch der Rhabarber zu flüssig geworden ist, könnt ihr ihn mit etwas Speisestärke andicken. Einfach einrühren und kurz warten. Dann den Rhabarber über das Porridge geben und schmecken lassen.

Als Topping gibt es bei mir immer noch etwas  frisches Obst, ein paar Mandeln und Klecks Ahorn- oder Kokosblütensirup. Außerdem noch 2 EL Powerfood-Mix mit Chiasamen.
Ich finde, so kann man super in den Tag und die neue Woche starten oder? Habt es schön!

Easy-Peasy Oreo-Törtchen

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Was macht man mit 3 Tafeln Schokolade, einer Packung Oreo und einem freien Samstag?
Man bäckt einfach mal so eine Oreo-Torte für die Lieblingssyrer. Den Kuchen selbst habe ich vor einigen Wochen zu einem Geburtstag schonmal gemacht und er kam so gut an, dass ich ihn unbedingt wieder machen sollte. Gesagt, getan! Und diesmal war sogar auch ein bisschen Zeit, um ein paar wenige Fotos zu machen, bevor der Kuchen ausgefuttert wurde. 
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Für die Teige braucht ihr:
500 ml Buttermilch
350 gr Mehl
320 gr Rohrzucker
60 gr Kakao
200 gr dunkle Schokolade, gehackt
200 gr weiche Butter
4 Eier
3 TL Backpulver 
1 Prise Salz 

Für die Füllung:
300 gr zimmerwarmen Frischkäse 
100 ml steif geschlagene Sahne
6 EL Puderzucker
3 TL Vanillepaste
15 Oreokekse

Für die Ganache:
100 gr gehackte dunkle Schokolade
30 ml Sahne
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Die Zutaten für den Teig mit dem Mixer vermischen. Eine (oder wenn ihr habt 2) runde 20 cm-Formen gut ausbuttern. Dann 1/2 des Teiges in jede Form geben und bei 175 Grad für 40 Minuten backen. Wenn ihr wie ich nur eine Form habt, dann macht ihr 2 Backvorgänge.
Nach dem Backen ist es wichtig, dass der Kuchen gut abkühlt. Ich habe ihn über nacht auskühlen lassen und anschließend einmal horizontal durchschneiden, so dass ihr am Ende 4 Teigschichten habt. 

Nun geht es an die Füllung: dazu Frischkäse, Vanille und Puderzucker miteinander verrühren.  
Die Hälfte der Kekse kleinbröseln und mit der Sahne vermischen. Diese Masse dann unter die Frischkäsecreme rühren.
Die restlichen Kekse nehmt ihr zum Dekorieren. 

Nun die Oreo-Creme auf die Böden geben, so dass je 1/3 der Creme auf 3 Böden verteilt ist. Diese dann aufeinandersetzen und zum Schluss den letzten Teigboden als Deckel draufsetzen. 
Den Kuchen jetzt am besten für mindestens 2 Stunden im Kühlschrank (oder an einem kühlen Ort) abkühlen lassen. 

Für die Ganache Sahne und Schokolade langsam zusammen über dem Wasserbad schmelzen lassen und dabei ständig rühren.
Schoko-Creme über den Kuchen geben - die Oreokekse als Dekoration darauf verteilen. Ich habe sie halbiert und auch noch ein paar Oreohälften rund um den Kuchen "geklebt". Die Schokocreme dient perfekt als Kleber. 
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Fertig ist mein kleines Oreo-Törtchen! Er hält sich übrigens auch im Kühlschrank ein paar Tage. 
Das schöne an dem Törtchen: Es ist 100 % unkompliziert und ich würde mal sagen ziemlich gelingsicher!
Vielleicht wollt ihr euch das kommende Wochenende auch ein bisschen versüßen? Dann ist das Küchlein auf jeden Fall das richtige für euch.

Unkompliziertes Angeber-Sushi ala Henssler für zu Hause

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Heute gibts ne Runde Sushi ala Steffen Henssler. Nicht irgendein Sushi, sondern eine Rainbow-Inside-Out-Sushirolle die wirklich sehr fix gemacht ist. Sushi liebe ich sehr, aber mit Sushi-Machen war ich lange auf dem Kriegsfuß. So viele Zutaten, so viel Aufwand, und das letzte Mal endete es (aufgrund einreißender Noripapiere in einer kleinen Katastrophe.
Vor 2 Wochen waren wir dann aber Gast in der neuen Show „Hot Cuisine“ mit Steffen Henssler und Krups* und neben jeder Menge unkomplizierter Rezepten, lustigen Stories aus seinem Leben und seiner TV-Show hat er zusammen mit einer Zuschauerin auch "Deluxe"-Sushi gemacht. 
Sein Motto "Experimentierfreude kommt stets vor Routine! Die Küche ist für mich ein Spielplatz und Kochen sollte immer was mit Erleben und Spaß zu tun haben – für mich das non-plus-ultra der Hot Cuisine." kann ich voll unterschreiben. 
Die Live-Show von ihm kann ich wirklich nur empfehlen, am Ende bekommt man auch den Zugang für die Rezepte der Show, damit man die auch zu Hause gleich nachkochen kann.
Und da er das Sushimachen auf der Bühne so leicht rübergebracht hat, wurde es am Wochenende mal wieder Zeit selbst zur Bambusmatte zu greifen und eine leicht abgeänderte Variante zu machen.
Für 4 große Rollen (pro Rolle bekommt ihr zwischen 6-8 Stück Sushi) braucht ihr:
250 gr Sushireis
etwas Reisweinessig

200 gr Räucherlachs, fein geschnitten
1 Avocado, in Scheiben geschnitten
1/2 Gurke, in feine Streifen geschnitten
etwas Wasabi
4 Noriblätter (ich habe hier aber nur 3/4 des Blattes verwende und den Rest abgeschnitten)
etwas Austernsoße oder Teriyaki Soße

Step by Step Sushi Salmon
Sushireis nach Packungsanleitung kochen und gut auskühlen lassen. Ich träufel immer noch etwas Reisweinessig rein. 
Anschließend immer eine Schüssel mit kaltem Wasser bereitstellen, damit die Hände immer leicht feucht sind, wenn ihr mit dem Reis arbeitet. 
Das Noriblatt mit der glänzenden Seite nach unten legen und 1/4 des Reises darauf verteilen. Achtet darauf, dass der Reis schön gleichmässig verteilt wird. Ihr müsst garnicht so fest drücken, der Reis haftet quasi von alleine. 
Noriblatt mit Reis umdrehen, so dass die Reisseite unten ist.
In die Mitte etwas Wasabi geben, Gurkenstreifen und Avocado darauf verteilen. 
Nun rollt ihr die Rolle leicht auf. Mit einer Bambusmatte (die idealerweise in Folie eingewickelt ist) drückt ihr nun die Rolle nochmal leicht fest.
Nun kommt der Lachs zum Einsatz: Die dünnen Lachsstreifen werden oben auf der Sushirolle verteilt. Wenn ihr damit fertig seid, drückt ihr alles nochmal mit der Bambusmatte leicht fest.
Die Rollen könnt ihr jetzt auf der Lachsseite nochmal kurz anbraten. Wir haben sie aber einfach so gelassen wie sie sind. 
Etwas Austernsoße habe ich jetzt in einer Pfanne leicht angebraten (damit sie ein bisschen karamellisiert) und über den Rollen verteilt. Nun noch mit schwarzem und weißem Sesam und etwas Kresse bestreuen. Fertig ist die schnelle Deluxe-Sushirolle. 

Ihr seht, manchmal muss man einfach mit etwas Leichtigkeit an Sachen rangehen, etwas neues ausprobieren und dann klappen sie doch. 
Seid ihr auch so große Sushifans wie ich?