Zucchini-Pizza mit Feta & Thymian für sommerliche Balkonabende

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Ohhhh, bei der Hitze gerade werde ich ein klein bisschen blogfaul. Versteht ihr sicher? Manchmal muss man einfach ins Schwimmbad hüpfen oder im Garten mit den Lieblingsmenschen zusammen sitzen statt drinnen vor dem Laptop zu hängen.
Letztes Wochenende war ich quasi k.o., weil der Körper dachte, so eine kleine Sommergrippepause wäre doch mal was schönes. Zum Glück hielt der Zustand nur ein paar Tage an und nun gehts wieder gut... Einziger Vorteil: Man kocht mal wieder selbst. Das kommt in letzter Zeit echt ein bisschen zu kurz, da ich eigentlich immer unterwegs bin. Dabei warten so viele leckere Gerichte drauf ausprobiert zu werden. Ich hatte mal wieder so große Lust auf Pizza. Selbstgemachte Pizza ist was tolles.
Zucchinipizza Feta Thymian

Diese Pizza kommt übrigens nicht klassisch mit Tomatensoße daher sondern wird –ähnlich wie ein Flammkuchen- mit Saurer Sahne oder Schmand bestrichen.

Das Teigrezept ist von der wunderbaren Frau Herzblut (aus diesem Buch).
Für 1 Pizza nehmt ihr:
10 gr frische Hefe
5 gr Salz
80 ml warmes Wasser
125 gr Dinkelmehl (Typ 630)
25 gr feiner Hartweizengrieß
Plus: etwas gemahlenen Rosmarin

Für den Belag:
½ Becher saure Sahne (oder Schmand)
1 Hand Emmentaler
1 große Zucchini (oder 2 kleine)
100 gr Feta
Salz, Pfeffer, frischer Thymian
Etwas Agavensirup oder Honig

Zucchini-Pizza mit Feta | whatinaloves.com

Hefe und Salz löst ihr im Wasser auf und gebt dann Mehl und Grieß (und Rosmarin) dazu. Ordentlich durchkneten und mindestens 1 Stunde gehen lassen.
Idealerweise macht ihr den Teig schon am Vortag, denn je länger er geht, desto knuspriger wird er.  Ich hatte aber nur 1 Stunde Geh-Zeit und fand ihn schon ziemlich perfekt!
Dann wird der Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca ½ cm dick ausgerollt und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Gitter gegeben.
Ofen auf 200 Grad vorheizen.
Nun streicht ihr den Teig dick mit Saurer Sahne ein und streut etwas Emmentaler drüber. Ein bisschen Salzen und Pfeffern ist auch nicht verkehrt.
Die Zucchini schält ihr mit dem Sparschäler in dünne Streifen und gebt diese auf die Pizza. Zum Schluss wird nochmal mit Salz, Pfeffer und (bei mir) jeder Menge frischem Thymian gewürzt. Und den Feta zerbröselt ihr und streut ihn zum Schluss drüber.
Dann kommt die Pizza für 20-25 Minuten in den Ofen! Bis sie schön knusprig von unten ist.
Vor dem Servieren gibt es noch einen Klecks Agavensirup drüber und dann könnt ihr es euch schmecken lassen.

Zucchini-Pizza mit Feta | whatinaloves.com
Die Pizza schmeckt übrigens auch noch am nächsten Tage super – nur falls ihr nicht alles schafft! 

Was gibt es bei euch Abends so auf dem Balkon oder der Terasse?

Streetfoodverliebt auf dem Streetfood Market Freiburg

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Für alle Freiburger (und die aus der Umgebung), die die nächsten 2 Tage nicht wirklich wissen, was sie machen sollen, habe ich heute noch einen kleinen Event-Tipp für euch.
Das Street Food Festival (auf dem Messegelände) findet heute am Samstag bis 23 Uhr und morgen bis 20 Uhr statt. 
Ihr findet über 25 verschiedene Foodtrucks, Craft Beer, Musik und ein bisschen Kinderunterhaltungsprogramm. Vorbeischauen lohnt sich auf jeden Fall - ich war heute Mittag auch schon da und habe mich ein bisschen durch die Stände geschlemmt. 
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Falls ihr euch nicht entscheiden könnt - hier mal ein paar meiner Favoriten (habe ich natürlich nicht alles heute gegessen, aber ein paar der Stände kenne ich schon länger). Ein bisschen Werbung für die Food-Trucks aus der Region mache ich gerne ;)

Heute probiert: Den Lachsburger bei der Mampfwalze. Unglaublich leckerer zartgebratener Lachs in köstlichem Brötchen. Ich brauche mehr davon!
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Verliebt in den schönen Bus von Lavor habe ich mich gleich - und auch der Bulgursalat schmeckt köstlich! Guten Cafe gibts hier übrigens auch!
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Die Pastrami-Sandwiches von Frachtgut habe ich schon einige Male probiert und kann sie nur empfehlen. Das vegetarische mit Halloumi mit Russian Sauce ist mein Liebling! 

Der Lieblingsessen-Foodtruck hat klasse Quinoasalat mit Gemüse und andere vegan/vegetarische Köstlichkeiten. C. hat das Glück, dass der Foodtruck 1x die Woche vor seiner Arbeit hält und er hat mir hier auch schon andere köstiche Salate mitgebracht.
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Six-o-eight kennen vielleicht einige, denn die Crew hat sich in Freiburg schon einen Namen gemacht. Die Burger kann man immer empfehlen!

C. hatte heute einen Jugendliebe-Burger (eine Art Cheeseburger) von Liebes Beef und kann den wärmstens empfehlen. 
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Bei Stefans Käsekuchen kann man sich immer mal ein Stückchen mitnehmen. Mein Allzeit-Favorit: Der Käsekuchen mit Mohn!

Das Curly Ice Dreams habe ich nun schon auf einigen Märken gesehen und heute haben wir es geschafft uns eine Portion zu sichern (Warten lohnt sich! Das Eis wird vor den Augen selbst gemacht). Wirklich köstlich!
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Auf Instagram Stories (Name: whatinaloves) gibts noch mehr Bilder ;)
Und wie verbringt ihr das Wochenende so?

Johannisbeerzeit ist Streuselzeit!

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Der Sommer fühlt sich jedes Jahr ein bisschen wie April an: Sonne – Regen- Hitze – Wolken… Von allem etwas dabei würde ich mal sagen. Ein paar Regentage zwischendurch finde ich garnicht soooo schlimm, denn da hat man mal wieder Zeit die Bude auf Vordermann zu bringen und ein bisschen was zu backen. Das kommt bei 25 Grad +  nämlich echt zu kurz. Da verbringe ich die Zeit lieber mit den Liebsten im Schwimmbad.
Letztens habe ich ein köstliches Rezept gemacht, was ich euch heute unbedingt vorstellen muss. Ein Johannisbeer-Streusel-Träumchen! Mit frischen Johannisbeeren aus dem Garten meiner Eltern.  Traumhaft!
Johannisbeerstreuselteilchen
Diese Streuseltaler sind (wenn ihr den Hefeteig einmal fertig habt) schnell gemacht und schmecken soooo lecker. Sie haben bisher sogar die größten Johannisbeerhasser davon überzeugt, dass es auch leckere Johannisbeergerichte gibt. Die Mischung aus Hefeteig, süßen Butterstreuseln und den sauren Beeren ist grandios und ich höre jetzt auf zu reden und verrate euch schnell das Rezept:

Für ca. 15 Streusel-Teilchen (je nach Größe)

Für den Hefeteig:
40 gr frische Hefe
200 ml warme Milch
80 gr weiche Butter 
1 TL Vanillepaste
100 gr Zucker 
500 gr Mehl 
 
100 gr Schmand
1 Päckchen Vanillezucker

Für die Zuckerstreusel:
80 gr Mehl 
40 gr Mandeln 
60 gr Zucker
60 gr Butter, fein gewürfelt 
1 Prise Salz


150 gr Johannisbeeren

Für den Zuckerguss:
100 gr Puderzucker 
etwas Zitronensaft 

Den Teig knetet ihr von Hand oder mit der Maschine gut durch. Dann wird er abgedeckt für ca. 60 Minuten an einem warmen Ort gelagert.
Anschließend knetet ihr ihn nochmal durch, teilt ihn in kleine Bällchen (bei mir wurden es 15 Stück, da ich recht kleine Teilchen machen wollte) und rollt diese leicht auf 1 cm Dicke aus und legt sie mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Gitterblech.

Schmand und Zucker mischt ihr zusammen und gebt je 1 TL auf den Teig.
Dann kommen jede Menge gewaschene Johannisbeeren drauf.
Die Zutaten für die Steusel mischt ihr grob durch (ich nehme immer eine Gabel), so dass  dicke Streusel entstehen. Diese verteilt ihr dann großzügig auf eure Teigteilchen.
Ofen auf 180 Grad vorheizen und die Streuselteilchen für 25-30 Minuten backen lassen.

Für den Zuckerguss am Ende nehmt ihr den Puderzucker und mischt ihn löffelchenweise mit dem Zitronensaft. Die Masse sollte nicht zu dick sein, aber auch nicht zu dünn (dann einfach Puderzucker dazugeben). Guss über die Streuselteilchen träufeln und trocknen lassen.
Johannisbeerstreusel
Die Teilchen schmecken übrigens auch bei 31 Grad. Habe ich am Wochenende mal wieder für euch getestet. Seid schnell und schnappt euch noch ein paar leckere Johannisbeeren.
Habt einen tollen Start in die Woche <3 br="">