Ein Wochenende voller #Blogstlove & 5 Punkte die ich gelernt habe

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Ihr Lieben, ich bin zurück aus Berlin und habe nicht nur jede Menge neues Geschirr, Marzipan- und Lakritzkugeln im Gepäck, sondern auch unendlich viele neue Eindrücke von der Blogst  Konferenz.
Das war nämlich der Grund meiner Reise, und wer die BLOGST kennt, der weiß dass netzwerken dort im Vordergrund steht, ebenso wie viele tolle Vorträge. Für mich alten Bloghasen war garnicht soooo viel neues dabei, aber ein bisschen neues Wissen bzw meine Highlight der Blogst17 möchte ich gerne mit euch teilen!

Sehr toll war der Vortrag "Mit Blogliebe zum erfolgreichen Blog" von Ricarda. Dabei blieben mir folgende Sätze im Kopf:
Stell dir die Fragen: Was bedeutet Erfolg für dich? Was macht dich glücklich? Und wie kannst du das beides verbinden?
Vergleich dich nicht immer mit anderen!  Es ist egal was andere denken, mach einfach! 
Mach nicht das was alle machen.  Du hast eine Story - erzähl sie!
Blogliebe beginnt mit Eigenliebe - nur wenn es mir gut geht, geht es meinem Blog gut.

Beim Vortrag "Kennzeichnung von Werbung" mit Thomas Schenke (Anwalt) und Cornelia Holstein (Landesmedienanstalt Bremen) war zwar nicht viel neues dabei, er zeigte aber, dass es eben noch viele Blogger / Influrencer gibt, die leider nicht oder kaum kennzeichnen. Für Anwälte die es drauf anlegen ein gefundenes Fressen. Die beiden Speaker waren zwar nicht immer einer Meinung, aber dieses kann man sagen:
Selbst gekauftes, was ihr einfach so vorstellt  = nicht Werbung
Produkte / Text mit Vorgaben vom Werbepartner = muss als Werbung/Anzeige gekennzeichnet werden
Produkte mit Geldeinnahme / Gutschein etc.  = definitiv Werbung - Kennzeichnungspflicht 
Ihr bekommt das Produkt umsonst (Tester) und ohne Vorgaben mit sachlicher Auseinandersetzung (keine Anpreisung) = keine Werbung  (hier kann aber erwähnt werden, dass das Produkt zur Verfügung gestellt wurde wenn es im Mittelpunkt steht)
Auch muss das Wort Werbung / Anzeige genommen werden (nicht etwa AD) und für den Leser gut sichtbar am Anfang des Textes oder als eins der ersten Hashtags verwendet werden (nicht irgendwo ganz unten in der Hashtagwolke). Auch das Wort sponsored ist nicht ganz eindeutig, da englisch! -

Beim Vortrag "SEO und warum es wichtig ist" von Kerstin Timm habe ich viele Punkte auf meine To Do Liste geschrieben. Suchmaschinenoptimierung hilf euch, dass euer Blog im Internet schneller gefunden wird. Dabei gibt es ein paar Punkte zu beachten:
- Schnelle Ladezeiten eurer Seite (diese könnt ihr zum Beispiel mit Pingdom testen) - 2-3 Sekunden Load Time sind optimal
Schneller werdet ihr z.b. bei Reduzieren der Bildgröße, Plug ins reduzieren, 
- Optimieren einzelner Artikel mit Keywords. Wählt hier Wörter , die relevant sind für das Thema und die ein hohes Suchvolumen haben (also oft gegooglt werden)
- Verwendet die Keywords am besten in der Überschrift, der URL, in Zwischenüberschriften, im Text,  im Bildnamen und in den Tags
- den Erfolg ezrer Sichtbarkeit könnt ihr z.B. mit Tools wie Sisitrix und Searchmetrics testen!
Beim Adobe Vortrag haben wir ein Tool kennengelernt: die kostenlose Lightroom CC App fürs Handy, hier könnt ihr Bilder machen und/oder Archivbilder umfangreich bearbeiten. Belichtung, Kontrast, Lichter, Tiefen, Weißabgleich etc. können mit wenigen Klicks eingestellt werden. Es gibt hier natürlich noch andere kostenpflichtige Zusätze, aber ich muss sagen auch das kostenfreie App ist schonmal super, um seinen Fotos schnell ein bisschen mehr Leben einzuhauchen.

Punkt 5 auf meiner „Blogst-Lieblingsliste“ ist definitiv das Zwischenmenschliche also Blogstlove, was man bei der Blogst so viel erlebt. Angefangen hatte das schon bei mir und Anne, als wir Freitag Berlin durchshoppten. Auch beim Vorabendlichen Meeting habe ich gleich ein paar neue Blogger kennengelernt, die ich noch nicht kannte.
Samstag Abend haben wir im kleineren Kreis superlecker gegessen und uns auch über einige Bloggerthemen ausgetauscht und danach wurde mit der BLOGST-Gruppe ordentlich abgedanct – und das nicht nur um Schritte für die #fitbitfighter zu sammeln. (Nicht nur Bloggen verbindet, tanzen tut das nämlich auch ;)).
Auch wenn ich sonst eher schüchtern bin, ich liebe es neue Gleichgesinnte kennenzulernen oder endlich ein Gesicht zu den Accounts zu haben, denen ich schon länger folge.  Daher auch ein ganzgroßes Dankeschön an Clara & Ricarda, die die Blogst wiedereinmal so toll organisiert haben und an alle Speaker für diese tollen Vorträge.
Zum Schluss auch mein Tipp, der auch auf der Blogst erwähnt wurde: Baut euch euer kleines Bloggernetzwerk auf, sucht euch ein paar liebe Menschen, denen ihr vertraut und mit denen ihr über eure Zahlen reden könnt und mit denen ihr Dinge wie Kooperationen etc. besprechen könnt. Der Austausch unter Bloggern ist so wichtig und ja auch das, was das Bloggen ausmacht. 

Käsige Soulfood-Suppe für den Winter #letscooktogether

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Unsere vorletzte Lets cook together Runde für dieses Jahr hat das Thema Käsige Soulfoodgerichte. Ich habe mich selbst vor eine kleine Herausforderung gestellt, denn als Laktoseintollerante sind Käsegerichte nicht gerade förderlich. Aber zum Glück gibts ja mittlerweile genug Alternativen. Das Rezept ist ja recht offen gestaltbar: Aufläufe, Quiches, Flammkuchen, Raclette, Käsefondue, Pizza - alles kann recht käsig sein. Recht spontan habe ich mich aber für eine superschnelle und doch sooo leckere Suppe entschieden: Käse-Lauchsuppe mit Blumenkohl.

Suppen sind im Winter für mich wahres Soulfood und ich koche hier gerne mal große Mengen und nehme diese dann Mittags mit zur Arbeit! Bei der Kälte da draußen geht nichts über was warmes im Bauch!
Ich muss ja gestehen, das Rezept ist nicht gerade ein Healthy-Food-Rezept, aber sind wir ehrlich: Welches Soulfood ist das schon? ;)
Dafür ist die Suppe supereasy zu kochen. Alles was ihr braucht ist:

600 ml Gemüsebrühe
1 Zwiebel, gehackt 
2 Kartoffeln, geschält
1 Stange Lauch
300 gr Schmelzkäse (ich habe hier den laktosefreien von  genommen)
1/4 gekochten Blumenkohl als Suppeneinlage
Salz, Pfeffer, etwas Öl

Die Zwiebeln werden in etwas Öl angedünstet. Anschließend gebt ihr den Lauch und die Kartoffeln dazu und  füllt die Gemüsebrühe ein. Lasst das ganze nun für 10 Minuten köcheln. Anschließend gebt ihr den Schmelzkäse dazu und lasst alles nochmal auf kleiner Hitze für 5 Minuten weiterköcheln.
Nun wird alles mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und mit dem Pürrierstab aufgeschäumt.
Zum Schluss noch - wer mag- den Blumenkohl dazugeben.
Als Topping  gibt es bei mir Kresse und Sonnenblumenkerne.

Wer nicht auf Fleisch verzichten will kann ein bisschen angebratenen Speck oder 150 gr angebratenes Hackfleisch als Suppeneinlage nehmen.

Und nun seid ihr dran! Zeigt mir euer Lieblingsreisgericht! Teilt euren Beitrag gerne wie gewohnt unten in der Linkliste. Ich freu mich drauf! 

Lets cook together - Tragt euch ein!

Eine kurze Erklärhilfe zum Listeneintragevorgang:
- Bei "Link Titel" kommt euer Name/Blogname rein 
- Ä, Ö und Ü schreibt ihr am besten in ae, oe und ue ;) 
- Bei "URL" gebt ihr den Link zu eurem Rezepte-Post  (nicht nur den Link zu eurem Blog!!) an 
- Eure Emailadresse wird auch benötigt, wird aber nirgendwo öffentlich erscheinen. 
Wenn ihr nach dem Absenden "F5" drückt wird euer Eintrag unten in der Liste erscheinen  ;)


Und dann geht es schon weiter mit dem nächsten und auch letzten Thema für dieses Jahr am 10.12.! Dieses lautet: Lebkuchenliebe! Auch hier muss es nicht unbedingt der klassische Lebkuchen sein. Lebkuchentiramisu, Bratapfel mit Lebkuchenfüllung, ein Lebkuchenhaus, Lebkuchenpancakes und und und. Ich denke bei diesem Thema kommen wir schon gut in Weihnachtsstimmung und ich freu mich sehr auf eure Ergebnisse.

Ofenkürbis mit Feta und Feldsalat

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Herbstzeit ist Kürbiszeit! Da kommt man garnicht drumherum und ehrlich gesagt möchte ich das auch garnicht. Ich liebe Kürbisse und auch wenn ich die ersten Jahre ausschließlich Hokkaido-Kürbis gekocht habe, experimentiere ich gerne mal mit anderen Sorten. Vom Spagetthikürbis zum Beispiel habe ich immer einen auf Lager ;)
Heute bleibt es aber beim Hokkaidokürbis, ein Rezept das schon fast zu easy ist um es wirklich den Titel Rezept zu bekommen. Dennoch ist es soooo lecker und auch (abgesehen von der Backofenzeit) recht fix zubereitet. Oft bereite ich es schonmal am Morgen etc. vor, und wenn ich abends nach dem Fitnessstudio komme, schmort es während ich dusche im Ofen.
Das gute am Hokkaido, man muss ihn nicht schälen - ein weiterer Zeitpluspunkt für alle Berufstätigen oder diejenigen die Abends keine Lust haben lange in der Küche zu stehen.

Alles was ihr braucht ist:
1/2 mittelgroßen Hokkaido Kürbis
2 rote Zwiebeln
2 Karotten
1-2 Knoblauchzehen
1/2 Fetakäse oder 1/2 Becher körniger Frischkäse
frischer Thymian und/oder Rosmarin
Olivenöl, Salz, Pfeffer, Currypulver


Ofen auf 200 Grad vorheizen.
Den Kürbis waschen, die Kerne entfernen und in Streifen schneiden.
Zwiebeln schälen und in Scheiben schneiden.
Die Karotten werden ebenfalls in Streifen geschnitten und dann in ca 5 cm große Stifte geschnitten.
Nun gebt ihr das Gemüse in eine Ofenform und würzt es mit Salz, Pfeffer, Currypulver und Öl.
Den Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden
Zum Schluss kommen der gehackte Thymian und Rosmarin drüber.
Das ganze kommt nun für ca 40 Minuten in den Ofen damit alles gut durch ist.
10 Minuten vor Schluss gebt ihr den Käse drüber und lasst das ganze nochmal für die Restzeit im Ofen.

Perfekt dazu passt ein Feldsalat mit einem leichten Olivenöl-Essig-Zitronensaft-Dressing. Die Frische vom Salat passt perfekt zu dem warmen Ofengemüse.
Und was ist euer liebstes Kürbisgericht zur Zeit?