Frühstücksliebe! Pfannkuchen mit Maracuja und Banane

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Letztens habe ich festgestellt: Mein Frühstücksverhalten hat sich die letzten Monate total geändert.
Früher war ich nie ein großer Frühstücker. Manchmal gab es sogar bis zum Mittagessen nichts. Von wegen morgens wie ein Kaiser und Abends wie ein Bettelmann.
In den letzten Monaten habe ich aber festgestellt: Frühstücken ist wunderbar. (Zwar ein spätes Frühstück – so gegen halb 10 – 10, aber immerhin).
Auf meinen Zimt-Porridge vormittags beim Arbeiten möchte ich auf keinen Fall verzichten, und am Wochenende gibt es nichts Tolleres als gemütlich mit dem Liebsten zu frühstücken. Einfach entspannt und lecker in das Wochenende zu starten, Pläne zu machen oder die letzte Woche zu besprechen. Momentan testen wir uns durch die Freiburger Cafes, aber natürlich gibt es auch einfach mal ein Frühstück zu Hause.

Vorletztes Wochenende zum Beispiel hatten wir fantastische Pfannkuchen mit Maracuja, Banane und Granatapfel! Die müsst ihr probieren, da die auch soooo einfach sind, dass man dafür groß keine Kochskills braucht ;)

Für 2 Portionen (mit je 2 großen Pfannkuchen) nehmt ihr:
2 Eier
250 gr Weizenmehl
50 gr geschmolzene Butter
250 ml Milch
1 TL Backpulver
40 gr Zucker
1 Prise Salz & etwas Öl oder Butter zum Ausbacken

Außerdem: Agavensirup, 1 Banane, ein paar Granatapfelkerne, 1 Maracuja und 100 gr Jogurt (wer mag kann diesen auch mit etwas Honig/Sirup süßen)
Eier, Butter, Milch und Zucker werden zusammengemischt. Anschließend rührt ihr Mehl, Backpulver und Salz unter bis ein glatter Teig entsteht. Es sollten keine Teigklümpchen mehr vorhanden sein.  Den Teig lasst ihr nun 20 Minuten gehen.
Anschließend eine Pfanne mit Öl bepinseln, und die Pfannkuchen auf mittlerer Hitze von jeder Seite ca. 2 Minuten ausbacken.
Mit Sirup, Obst und einem großen Klecks Jogurt servieren.

Frühstückt ihr gerne? Was landet bei euch auf dem Frühstücksteller? 

Travelguide Kroatien - Dalmatien

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Ihr Lieben, ich bin euch noch einen Travelguide schuldig! Mein Sommerurlaub 2016 in Kroatien wurde nämlich noch garnicht verbloggt, wie ich letztens festgestellt habe.
Das liegt sicher nicht daran, dass Kroatien nicht schön genug ist ;) sondern eher daran, dass im Oktober keiner mehr Sommerurlaubs-Posts gebrauchen kann. Kroatien hat eine traumhafte Landschaft, da solltet ihr unbedingt mal hin. Und vielleicht sucht ihr ja noch ein geeignetes Ziel für den den Sommerurlaub dieses Jahr.
Omis Split
Heute erzähle ich euch daher von unserer Woche in Mimice, Omis und von der Ostküste der Adria (Dalmatien) und natürlich was man da unbedingt gesehen haben müsst.

Egal ob Camper, Hotel oder Ferienwohnung – schaut, dass ihr es nicht weit zum Meer habt. Wir hatten 2 Wohnungen bei Airbnb in dem kleinen Ort Mimice gefunden, die uns gefallen haben. Schlussendlich haben wir uns für das weniger modernausgestattete Apartment entschieden, dass aber direkt am Meer liegt. Goldrichtige Entscheidung! Die Eigentümerin war superfreundlich, der Blick vom Balkon war traumhaft (zudem konnten wir uns jederzeit an den Weintrauben vom Balkon bedienen) und nach einem kleinen steilen Abstieg (unser tägliches Workout!) war man in weniger als 5 Minuten am wundervollen kleinen Strand. Die traumhaften Sonnenuntergänge abends waren inklusive und die süßen Nachbarskatzen kamen eigentlich täglich um uns zu besuchen. [Das ist die Wohnung bei AirBNB.]
Mimice Dalmatien Omis
Ein Auto sollte man in Kroatien unbedingt haben, denn bis zum nächsten größeren Supermarkt fährt man manchmal schon ein bisschen – und so habt ihr auch die Möglichkeit recht viel vom Land zu sehen.

Die Stadt Split besuchen 
Dort waren wir gleich 2 Mal weil es und so gut gefallen hat. Klar,, es ist eine Großstadt mit vielen Touristen, aber irgendwie verteilt sich das recht gut und die ganzen urigen Gässchen und alten Gebäude machen die Stadt total gemütlich. Wer keine Höhenangst hat kann auf den 57 m hohen Glockenturm der Kathedrale Sveti Duji klettern und den tollen Ausblick genießen.
Split

Wenn ihr Zeit habt, geht auch unbedingt mal auf den großen Stadtberg Marjan. Das Treppensteigen lohnt sich, denn auch von hier habt ihr einen wundervollen Ausblick über die Stadt.
In Split findet ihr außerdem viele schöne Restaurants. Wir haben zum Beispiel bei Toto's Burger & BEPA gegessen und fanden es wunderbar.


Unbedingt Taucherbrille und Schnorchel mitnehmen! Kroatien ist ein Schnorchelparadies. Allein bei unserem kleinen Strandabschnitt konnten wir sooo viele tolle Fische beobachten! Wahnsinn!
Was auch wichtig ist: Badeschuhe! In Kroatien gibt es überwiegend Steinstrand und im Wasser tummeln sich ab und zu fiese Seeigel (wir haben aber nur wenige gesehen!).
[Das ist übrigens der kleine Strand bei der Ferienwohnung.]
 
Nationalpark Krka
Ein Muss, denn so viel wunderschöne Natur sieht man nicht oft auf einem Ort. Der Weg über die Holzbalken durch den Wald fand ich besonders schön. Rechts und links kleine Wasserfälle und unter den Füßen schwammen die Fische hindurch. Leider vormittags ziemlich voller Touristen – gegen nachmittags wurde es aber angenehmer. Hier solltet ihr auch unbedingt Schwimmsachen (und Badeschuhe) dabei haben – ein Bad im großen Becken war sehr erfrischend. Der Eintritt hatte bei uns 110 kn (also ca. € 14 p.P. gekostet). 
krka
krka

Die Stadt Omis!
Eine kleine Piratenstadt, die schon recht touristisch ist mit all den Restaurants. Trotzdem hat die Altstaadt mit all ihren kleinen Gassen und der kleinen Festung Mirabella einen ganz besonderen Charme. Wir waren mit dem Auto in 15 Minuten dort und mochten es total!
Es gibt auch ein paar größere Supermärkte, einen kleinen Markt und eine Fischhalle in der ihr frische Zutaten kaufen könnt. 
omis
omis

Eine Raftingtour machen! Wer ein bisschen Aktion mag, der bucht eine vielen der Raftingtouren (hier gibt es einige Anbieter). Wir haben unsere direkt beim Anbieter croatiarafting in Omis gebucht. Man wird mit dem Bus zum Startpunkt gefahren, kurz eingewiesen und fährt dann die Cetina runter. Kleine Wasserfälle und ein bisschen Aktion gibt es natürlich auch. Unbedingt Wasserschuhe und Badekleidung anziehen, denn ihr werdet definitiv nass!
Bei einem großen Berg haben wir Halt gemacht und wer sich traute, der durfte 8 Meter in den eiskalten (!!) Fluss springen. ADRENALIN pur! Die Guides waren super geschult, und auch für Anfänger (und Kinder) ist so eine Tour geeignet. 
Einen Besuch auf der Insel Brac haben wir leider nicht mehr geschafft, aber es gab rund um Omis so viele tolle Strände, dass wir das verkraftet haben. Strände die zu empfehlen sind, sind zum Beispiel der Strand Brzet & Strand Slavinj (bei Omis). Aber auch wenn man von Omis nach Mimice fährt kommt man an jeder Menge toller Strandabschnitte vorbei. Einfach mal parken & und zum Strand laufen. 
Wart ihr schonmal in Kroatien und habt ihr vielleicht noch mehr Tipps?

[Nachgekocht] vegane Lahmacum - kleine türkische Minipizzen

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Ich habe zu Weihnachten ein paar neue Kochbücher bekommen, und mein Vorsatz, jeden Monat  ein paar Rezepte aus einem meiner Bücher nachzukochen ist in vollem Gange.
Oft nehme ich mir Anfang des Monats ein Buch mit zur Arbeit und blättere in der Pause die Rezepte durch. Ganz wichtig: Post its kommen an die Seiten, die in Kürze nachgekocht werden sollen!
Diesen Monat ist das Buch Healthy on Green von Deniz Kilic an der Reihe. Das Buch ansich ist nicht sehr dick, hat aber unglaublich tolle vegane Rezepte für jeden Tag versteckt.  Vorallem die türkischen Rezepete haben es mir angetan: Börek, Linsen Köfte und ein türkisches Grießdessert.

Auch lecker klingen die Kartoffelbällchen mit Currysoße, Süßkartoffelnudeln mir Advocado-Kokos-Soße, die Feigenschnitten mit Kokos und der Süßkartoffel-Mandelkuchen.
Vegetarische Lahmacaum wurden als erstes ausprobiert! Ich war sehr gespannt, wie der Fleischersatz (aus Reiswaffeln) schmeckt und hier war ich wirklich positiv überrascht. Auf die Idee wäre ich alleine nicht gekommen ;)

Für den Teig nehmt ihr:
500 gr Weizenmehl
2 El Öl
2 TL Salz
1/2 Würfel frische Hefe
300 ml warmes Wasser

Zutaten in einer Schüssel zusammenmischen und so lange verkneten bis ein glatter Teig entstanden ist. Diesen mit einem Tuch bedecken und für ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
In der Zwischenzeit könnt ihr schonmal den Belag vorbereiten:

Für den Belag braucht ihr:
7 Reiswaffeln
150 ml heißes, gekochtes Wasser
50 ml Olivenöl
1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe
3 TL Tomatenmark
1 rote Paprika, fein gewürfelt
1 kleine Tomate, fein gewürfelt
1 EL Haferflocken
3 EL Petersilie, fein gehackt
1 TL Paprikapulver
1 TL getrockneter Thymian
Salz, Pfeffer, ggf ein bisschen Zaatar

Reiswaffeln in der Hand fein zerbröseln und in eine Schüssel geben. Mit heißem Wasser und Öl übergießen und ca. 15 Minuten quellen lassen.
Die restlichen Zutaten dazugeben und gut verrühren. Die Masse bekommt jetzt sehr schnell eine "hackähnliche" Konsistenz.

Wenn der Teig sich ca. verdoppelt hat, nochmal kurz durchkneten und in kleine Bällchen formen. Auf der Arbeitsplatte mit einem Tuch bedecken und nochmal 15 Minuten gehen lassen.
Die Arbeitsplatte mit etwas Mehl bestäuben und die Bällchen ca. 1 cm dick ausrollen.
Nun werden die Fladen mit je 1-2 EL des Belages bestrichen und auf ein mit Backpapier belegetes Blechgelegt. EIn bisschen Zaatar habe ich am Ende noch drüber gestreut.
Ofen auf 220 Grad vorheizen und die kleinen Pizzen ca 15 Minuten lang backen lassen.
Nach Geschmack mit Zitronensaft, gehackter Petersilie und Tomatenscheiben servieren ;)

Yummy! Die kleinen Teilchen eignen sich als Pausensnack, zum Mitnehmen zu Freunden, als kleines Fingerfood zum Serienabend.
Soooo und damit wünsche ich euch einen tollen Start in die neue Woche :) Bei uns wird es eine närrische Woche, denn die Fastnacht startet und ich freue mich auf ein paar Umzüge.