[Nachgekocht] vegane Lahmacum - kleine türkische Minipizzen

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Ich habe zu Weihnachten ein paar neue Kochbücher bekommen, und mein Vorsatz, jeden Monat  ein paar Rezepte aus einem meiner Bücher nachzukochen ist in vollem Gange.
Oft nehme ich mir Anfang des Monats ein Buch mit zur Arbeit und blättere in der Pause die Rezepte durch. Ganz wichtig: Post its kommen an die Seiten, die in Kürze nachgekocht werden sollen!
Diesen Monat ist das Buch Healthy on Green von Deniz Kilic an der Reihe. Das Buch ansich ist nicht sehr dick, hat aber unglaublich tolle vegane Rezepte für jeden Tag versteckt.  Vorallem die türkischen Rezepete haben es mir angetan: Börek, Linsen Köfte und ein türkisches Grießdessert.

Auch lecker klingen die Kartoffelbällchen mit Currysoße, Süßkartoffelnudeln mir Advocado-Kokos-Soße, die Feigenschnitten mit Kokos und der Süßkartoffel-Mandelkuchen.
Vegetarische Lahmacaum wurden als erstes ausprobiert! Ich war sehr gespannt, wie der Fleischersatz (aus Reiswaffeln) schmeckt und hier war ich wirklich positiv überrascht. Auf die Idee wäre ich alleine nicht gekommen ;)

Für den Teig nehmt ihr:
500 gr Weizenmehl
2 El Öl
2 TL Salz
1/2 Würfel frische Hefe
300 ml warmes Wasser

Zutaten in einer Schüssel zusammenmischen und so lange verkneten bis ein glatter Teig entstanden ist. Diesen mit einem Tuch bedecken und für ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
In der Zwischenzeit könnt ihr schonmal den Belag vorbereiten:

Für den Belag braucht ihr:
7 Reiswaffeln
150 ml heißes, gekochtes Wasser
50 ml Olivenöl
1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe
3 TL Tomatenmark
1 rote Paprika, fein gewürfelt
1 kleine Tomate, fein gewürfelt
1 EL Haferflocken
3 EL Petersilie, fein gehackt
1 TL Paprikapulver
1 TL getrockneter Thymian
Salz, Pfeffer, ggf ein bisschen Zaatar

Reiswaffeln in der Hand fein zerbröseln und in eine Schüssel geben. Mit heißem Wasser und Öl übergießen und ca. 15 Minuten quellen lassen.
Die restlichen Zutaten dazugeben und gut verrühren. Die Masse bekommt jetzt sehr schnell eine "hackähnliche" Konsistenz.

Wenn der Teig sich ca. verdoppelt hat, nochmal kurz durchkneten und in kleine Bällchen formen. Auf der Arbeitsplatte mit einem Tuch bedecken und nochmal 15 Minuten gehen lassen.
Die Arbeitsplatte mit etwas Mehl bestäuben und die Bällchen ca. 1 cm dick ausrollen.
Nun werden die Fladen mit je 1-2 EL des Belages bestrichen und auf ein mit Backpapier belegetes Blechgelegt. EIn bisschen Zaatar habe ich am Ende noch drüber gestreut.
Ofen auf 220 Grad vorheizen und die kleinen Pizzen ca 15 Minuten lang backen lassen.
Nach Geschmack mit Zitronensaft, gehackter Petersilie und Tomatenscheiben servieren ;)

Yummy! Die kleinen Teilchen eignen sich als Pausensnack, zum Mitnehmen zu Freunden, als kleines Fingerfood zum Serienabend.
Soooo und damit wünsche ich euch einen tollen Start in die neue Woche :) Bei uns wird es eine närrische Woche, denn die Fastnacht startet und ich freue mich auf ein paar Umzüge.

Schokoladiger Seelenschmeichler fürs Wochenende

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Manchmal muss es einfach Schokokuchen sein ;) Das dachte ich mir am letzten Wochenende! Eine stressige Woche lag hinter mit, eine noch stressigere vor mir – da hilft nur Kuchen! Wenn andere ein heißes Bad zum Abschalten brauchen oder sich einen Maniküre-Termin gönnen stehe ich in der Küche und rühre meditativ in meinem Backschüsselchen rum ;) 
Chocolate Nut Cake, Nusskuchen, Schokoladenkuchen
Außerdem habe ich mir gerade vorgenommen den Vorratsschrank ein bisschen aufzubrauchen. (Vorgenommen! HA). Im Frühling habe ich immer ein bisschen das Bedürfnis auszumisten und die alten „Kramecken“ mal anzugehen.
Im Backschrank finden sich zum Beispiel noch von Weihnachten einige Tafeln Schokolade, die eben nicht zu Schoko-Plätzchen verarbeitet wurde. Da ich aber garnicht so der reine Schoko-Fan bin, kombiniere ich diese am liebsten mit Nüssen! Ein weicher saftiger Schoko-Nuss-Kuchen versüßt jede Laune und rettet den Tag! 
Und meine Syrer haben auch was abbekommen, weil sie Schokolade sowieso lieben ;) Noch dazu ist der Kuchen ziemlich schnell gemacht! 
schokoladenkuchen

Für eine mittlere Kastenform braucht ihr: 
70 gr dunkle Schokolade 
150 gr Zucker (brauner Zucker ist ideal) 
4 Eier 
140 gr weiche Butter 
60 gr Mehl 
2 EL Kakaopulver 
½ TL Backpulver 
80 gr gemahlene Mandeln oder Haselnüsse 
50 gr gehackte Walnüsse 
1 Prise Salz 

Für die Glasur: 
100 gr Schokolade 
Ein paar Granatapfelkerne (oder gehackte Nüsse) 

Butter, Eier und Zucker mit dem Mixer vermischen. Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen. Anschließend gebt ihr Salz, Mehl, Backpulver, Kakaopulver und die Mandeln dazu und mixt alles gut durch. Die gehackten Walnüsse werden zum Schluss untergehoben. Die Backform gut ausbuttern und den Teig einfüllen. Ofen auf 180 Grad vorheizen und den Kuchen für ca. 45 Minuten backen lassen. 
Statt einer Kastenform könnt ihr auch Muffins machen, hier aber darauf achten, dass ihr diese nur zu 2/3 mit Teig befüllt (da sie sonst überlaufen). 

Kuchen kurz abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Schokolade für die Glasur im Wasserbad schmelzen und den Kuchen damit überziehen. Mit Granatapfelkernen oder Nüssen verzieren und abkühlen lassen bis der Guss fest geworden ist. 
Chococake Granatapfel Schokolade

Das war easy oder? Vielleicht braucht der ein oder andere von euch auch einen schokoladigen Seelenschmeichler fürs bevorstehende Wochenende. Macht es euch schön!

Be My Valentine: Shortbread Hearts

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Morgen ist er wieder da: Der Lieblingstag aller Blumenverkäufer und Restaurantbesitzer, ein Tag voller rosa Herzen und roter Rosen, ein Tag der von den einen gehasst und von anderen wieder geliebt wird: Der Valentinstag.
Wie jedes Jahr mag ich diesen Tag ganz gerne. Gefeiert wird er bei uns nicht wirklich, denn C. hat einen Tag später Geburtstag und er will sich "von dem Tag nicht die Show stehlen lassen" ;) (Ein kleiner Valentinstagsgrinch). Zudem bin ich morgen bis Abends auf einem Helfertreffen und komme erst spät nach Hause...
Macht aber nichts, denn man braucht ja keinen speziellen Tag im Jahr um dem anderen zu zeigen wie gern man ihn hat. Ich mag den Tag aber, da ich endlich mal meine Herzformen aus dem Küchenschrank kramen kann und mir eine "herzige" Idee ausdenken kann.
Ihr erinnert euch vielleicht an die Choco-Brownies in Love von letztem Jahr,  2015 gab es schonmal rosa-weiße Cookies, 2013 wurden es Red velvet Cake Pops, einen Herzkuchen in der Dose und Love Pills. Jaaa, backtechnisch mag ich den Valentinstag und daher habe ich mir auch dieses Jahr wieder etwas überlegt: Shortbread Herzen.
Perfekt zum Kaffee am Morgen. Perfekt um anderen eine kleine Freude zumachen. Perfekt um mal zu sagen: Ich mag dich!
Für eine Ladung Shortbread Herzen braucht ihr:
370 gr Mehl
120 gr Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
250 gr Butter, zimmerwarm
1 Prise Salz  

ca. 100 gr Schokolade  & Herzzuckerstreusel
Mehl, Zucker, Vanillezucker, Butter und Salz in einer Schüssel miteinander verkneten, bis ein glatter Teig entsteht. 
Den Teig in Folie einschlagen und für 1-2Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
Anschließend auf einer bemehlten Arbeitsfläche für ca 1 cm dick ausrollen. Herzen ausstechen und mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.Ganz leicht mit etwas Zucker bestreuen.
Ofen auf 170 Grad vorheizen und die Herzen für 15 Minuten backen lassen. Anschließend gut abkühlen lassen. 

Schokolade schmelzen lassen und anschließend die Herzen mit einer Hälfte in die Schokolade tunkeln. Schokohälfte mit Herzstreuseln bestreuen und gut trocknen lassen. 
Zum Verschenken habe ich die Kekse einfach in kleine Tütchen gepackt, mit etwas Bastelpapier verziert und ein kleines Lable draufgeklebt (hier könnt ihr natürlich auch eure persönliche Liebesbotschaft draufschreiben). Nun noch schnell grob zunähen und schon könnt ihr die kleinen Tütchen verschenken. 
Statt Zuckerherzen könnt ihr hier übrigens auch gehackte Pistazien nehmen. Und statt Herzausstecher könnt ihr auch die normale Streifenform schneiden oder einfach Runde Kekse ausstechen. Dann sind die Kekse sogar richtig alltagstauglich ;).
Wie siehts bei euch aus? Habt ihr für morgen irgendwelche Pläne oder ist das ein ganz normaler Tag für euch?