#heimatverliebt - typisch Heimat

Es ist wieder soweit: Heimatverliebt geht in die Vorletzte Runde, und es ist echt verrückt, wie schnell das Jahr vorbei geht. 

Beim Projekt Heimatverliebt, soll es darum gehen, die schönen Orte und Vorzüge eurer persönlichen Heimat zu zeigen. 
Oft lebt man an einem Ort seit Jahren, aber nimmt die schönen Plätze garnicht mehr so wirklich wahr. Vielleicht entdeckt ihr durch das Projekt selbst neue Lieblingsplätze oder bekommt Lust die Heimat eines anderen Mitbloggers besser kennenzulernen.
Für jeden Monat gibt es ein Thema, was ihr ganz nach euren Wünschen umsetzten könnt. Immer zum 1. Freitag im Monat erscheint das Thema auf dem Blog (und idealerweise auch bei euch) und ihr könnt euch mit eurem Post in die Linkliste eintragen!
Heute geht es im das Thema "typisch Heimat" - ihr könnt das Interpretieren wie ihr wollt.  Hier gehen natürlich auch Rezepte, die typisch sind für eure Heimat, Dialekte und Redewendungen, die es so nur bei euch gibt oder Dinge, die eure Heimat ausmachen. 
Da ich ja bekennender Foodie bin, dachte ich ich liste euch mal ein paar Gerichte auf, die so typisch Badisch (also auch typisch Freiburg) sind:

Badischer Wurstsalat, Brägele mit Bibeliskäs (Auf deutsch: Bratkartoffeln mit selbstgemachtem Kräuterquark), Flädlesuppe (eine köstliche Suppe mit in Streifen geschnittenen Pflannenkuchen als Einlage), Kässpätzle, Schupfnudele mit Sauerkraut, Flammkuchen & im Herbst auch Zwiebelkuchen (bzw Zwiebelwaie) und natürlich Spargel mit Kratzete (gekochter Spargel mit zerrupftem Pfannkuchen). Und als Dessert sollte auch die gute alte Schwarzwälder Kirschtorte nicht fehlen. 

Es war ein bisschen schwer sich zu entscheiden, was ich euch koche, denn Schupfnudeln gibt es hier schon auf dem Blog., Flammkuchen und Zwiebelkuchen auch, Spargelzeit ist gerade nicht und Schwarzwälder Kirsch ist nicht so mein Favorit.

In vielen Wirtschaften bekommt man aber ein "Badisches Dreierlei" serviert. Eigentlich darf das in keiner "zünftigdeutschen" Wirtschaft fehlen. Und genau das möchte ich euch heute  gerne in der vegetarischen Variante nachkochen. Sprich, ich habe den Wurstsalat einfach durch einen Tofusalat ersetzt (der ehrlich gesagt unglaublich lecker ist). Ansonsten gibts einen leckeren Kräuterquark (Bibiliskäs) und angebratene krosse Kartoffeln (auch Brägele) dazu.

Für den Schnittlauchquark nehmt ihr:
250 gr Magerquark
130 ml Sahne, geschlagen
1 Zwiebeln, fein gehackt
1 Bund Schnittlauch, in Scheiben geschnitten
Salz & Pfeffer

Der Quark wird erst durch ein Sieb gestrichen, damit er cremiger wird. Anschließend die geschlagene Sahne unterheben und Zwiebeln und Schnittlauch untermischen. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.
 
Für die Brägele:
400 gr Pellkartoffeln (gekocht, am besten vom Vortag)
1 Zwiebel
30 gr Butter
Salz, Pfeffer, Petersilie

Die Kartoffeln werden gepellt und in breite Scheiben geschnitten.
Zwiebel würfeln und in der Butter bei mittlerer Hitze anbraten. Anschließend die Kartoffeln dazu geben, hin und wieder umrühren damit nichts anbrennt, und alles so lange anbraten bis die Brägele goldbraun sind. Mit Salz und Pfeffer sowie Petersilie abschmecken.

Für den "vegetarischen Wurstsalat" aka Tofusalat nehmt ihr:
1 Packung (250 gr) Räuchertofu

1 rote Zwiebel
4-5 Gewürzgürkchen
3 EL Essig

3 EL Pflanzenöl
1 EL Senf
Saft, Pfeffer

Tofu in feine Scheiben schneiden.
Essiggürkchen inScheiben schneiden und Zwiebel in feine Stücke
Die restlichen Zutaten als Dressing in eine Salatschüssele geben und gut durchmischen. Tofu, Zwiebeln und Gurken dazugeben und gut vermengen. 1 Stunde ziehen lassen und dann kann serviert werden.


Apropo Heimat. Unser Dialekt ist schon auch so eine Kunst für sich. Ich dachte ich liste euch mal eine kleine Übersicht mit Begriffen auf, die ihr in Freiburgs Foodszene wiederfindet werdet:Guzele / Guzi - Bonbon
Iis - Eis 
Kääs - Käse
Moscht - Most bzw Fruchtsaft aus Trauben oder Äpfeln
Peterle - Petersilie 

Radiesle - Rasieschen
Schlotzer - Lutscher
Straußi - saisonelle geöffnete (manchmal auch das ganze Jahr) Gastbetriebe, wo es selbst hergestellten Wein und einfache aber leckere Gerichte aus eigener Herstellung gibt.
Uffschnitt - Wurstaufschnitt
Weckle - Brötchen  

Welschkorn - Mais 
Zibärtle - Pflaumenschnaps



Das war es auch schon von mir mit den typisch freiburger Dingen. Schaut auch auf jeden Fall nochmal bei Jule vorbei und wenn ihr auch über das Thema gebloggt habt verwendet hier gerne den hashtag #heimatverliebt und folgt uns auf @heimatverliebt - damit wir euch auch finden.

Am 7.12 gehts hier dann übrigens weiter mit dem letzten Thema das lautet: Weihnachtszauber in eurer Heimat – was darf man zur Weihnachtszeit auf keinen Fall verpassen.

Kommentare :

  1. Deine Bratkartoffeln sehen echt mega aus! Auch wenn ich diese Kombination aus der badischen Küche so noch nicht kannte, habe ich jetzt richtig Appetit auf Bratkartoffeln bekommen!
    xx Rena
    www.dressedwithsoul.com

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  2. Sehr lecker ....
    Unser Beitrag zu den Dingen, die typisch für das Vogtland sind, ist nun auch online :-)
    https://vogtland-zauber.de/typisch-vogtland/

    Liebe Grüße, Manja

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  3. Ich hab doch etwas überlegt, ob ich.nicht etwas finde, was noch typischer für die Hallertau ist - bin aber beim Hopfen geblieben. Die Region nennt sich nicht umsonst Hopfenland. Liebe Grüße von Doris
    https://meinesichtderwelt.wordpress.com/2018/11/08/heimatverliebt-typisch-hallertau/

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