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arabischer Brotsalat Fattoush

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arabischer Brotsalat Fattoush

Heute gibt es hier ein Makeover für den arabischen Fattoush Salat, der 2016 auf dem Blog landete. Wie ich das Gericht für mich entdeckt habe, könnt ihr im Post aus 2016 nochmal nachlesen.

Fattoush ist ein erfrischender und gesunder Salat aus dem Nahen Osten, der perfekt für warme Tage ist. Er ist voller frischer Aromen und durch das frittierte Brot bekommt er eine knusprige Textur und eignet sich hervorragend als Mittagessen oder Beilage. Hier ist ein einfaches Rezept, um diesen köstlichen Salat zu Hause zuzubereiten und er ist auch eine schöne Möglichkeit um trocken-gewordenes Brot aufzubrauchen. 

arabischer Brotsalat Fattoush
Ihr braucht:
1-2 x arabisches Fladenbrot (das dünne, nicht das was man vom Dönner kennt)
1 Gurke, halbiert, entkernt und in Stücke geschnitten
2 Tomaten, gewürfelt 
1/2 Salat, in Streifen geschnitten
1/2 Bund  frische, gehackte, glatte Petersilie
ggf eine kleine rote Zwiebel, fein gewürfelt
ein paar Blätter frische Minze, kleingeschnitten
Für das Dressing:
2 EL frischer Zitronensaft
2-3 EL Olivenöl
1,5 TL Salz
ggf. 1 Knoblauchzehe (fein gehackt)
frischer Pfeffer
1 EL Essig 
1 TL Sumach Gewürz (findet ihr im Türkischen Supermarkt - geht aber auch ohne) 
Das Fladenbrot in Stücke zupfen und in etwas Olivenöl frittieren. (Alternativ könnt ihr es auch einfach im Ofen antoasten oder für ein paar Minuten im Airfryer mit Öl beträufelt frittieren).
Zitronensaft, Öl, Essig, Salz, Pfeffer und den Knoblauch miteinander vermixen. 
Salatstreifen, Tomaten, Gurke, Zwiebel, Petersilie, mit dem Dressing vermischen. Zum Schluss das Brot untermischen und servieren.  Perfekt dazu passt übrigens diese Auberginencreme (Mutabbal)!


Solltet Ihr das Rezept ausprobiert haben, freue ich mich total über euer Fazit oder Fotos auf Instagram (gerne auch mit @whatinaloves taggen, damit ich es auch mitbekomme) 


Mlokhiye vegan #überdentellerrandgekocht

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Mlokhiye
Heute gibt es ein ganz besonderes arabisches Rezept, was wahrscheinlich die wenigsten kennen werden: Mlokhiye oder auch  Mlukhiye oder Molokhiyah wird in vielen arabischen Ländern gegessen. In Deutschland kennen wir es unter Muskraut, aber ich habe es ehrlich gesagt vorher noch nie gesehen/gegessen.
Mlokhiye bekommt ihr im arabischen Supermarkt getrocknet in großen Kartons.

Ihr braucht:
200 gr getrocknetes Mlokhiye
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
3 EL vegane Butter
180 gr veganes Hähnchen (z.B. The Wonder Chunks von Aldi)
600 ml Brühe
1/2 TL Koriander gemahlen
1 TL Salz (odernach Geschmack mehr)
2 Lorberblätter
3 Kardamomkapseln
Saft 1 Zitrone
Olivenöl

Zur Vorbereitung:
Die Mlokhiye Blätter brauchen etwas Vorbereitung: Sie werden in einer großen Schüssel mit Wasser übergossen. Nach ca 10 Minuten Einweichzeit drückt ihr die Blätter gut aus und wiederholt den Vorgang mit frischem Wasser nochmal. DIe Blätter sind ein bisschen "schleimig" und das versuchen wir mit dem einweichen wegzubekommen. Meist reichen 3 Durchgänge.

Mlokhiye vegan

1 EL Vegane Butter in einem Topf schmelzen. Veganes Hähnchen und Zwiebeln sowie 1 Knoblauchzehe fein gehackt dazugeben und kurz andünsten lassen. Mit Brühe aufgießen und Lorbeerblätter, Kardamom und Koriander dazugeben. Das ganze gut aufkochen lassen.

Zwischenzeitlich erhitzt ihr 2 EL Butter in einem großen Topf und gebt Zwiebel und den restlichen gehackten Knoblauch dazu. Nun kommt das ausgedrückte Mlokhiye und das Salz dazu und es wird für ca 10 Minuten unter Rühren scharf angebraten.
Nach der Zeit gebt ihr 500 Ml der Brühe dazu und lasst das ganze für ca 45-50 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln. Das ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken, Zitronensaft dazugeben und etwas Olivenöl dazugeben.

Mlokhiye
Mlokhiye könnt ihr mit Reis servieren oder mit gekochten Kartoffeln. (Soja-)Jogurt passt auch ganz wunderbar als Topping dazu.
Lasst es euch schmecken und wenn ihr es mal probiert habt, lasst mir gerne einen Kommentar da. Ich würde mich freuen.

Fatayer - orientalisch-gefüllte Spinatteigtaschen

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Fatayer - gefüllte Spinattaschen | whatinaloves.com
Sommerwetter = Picknickwetter. Fürs Picknick sind ja kleine Fingerfoodsnacks perfekt. Auf dem Blog findet ihr schon einige Leckereien wie diese Böreks, kleine Minitartelettes mit Lachs, Arancinis oder die Lachs-Ruccola-Wraps.
Heute gibt es eins meiner orientalischen Lieblingsrezepte für diese kleinen leckeren gefüllten Teigtaschen namens Fatayer.
Meine werden gefüllt mit Spinat & Fetakäse, den Käse kann man aber auch gut weglassen.
Fatayer - gefüllte Spinattaschen | whatinaloves.com
Für den Teig: 
500 gr Mehl
220 ml warmes Wasser gemischt mit 1/2 Päckchen Trockenhefe
1 TL Zucker
1 TL Salz

50 ml Olivenöl
 1 Eigelb, zum bestreichen

Für die Füllung:
1 Zwiebel, fein gehackt
500 gr Spinat
1 EL Ghee
1 TL Salz
frisch gemahlener Pfeffer
2 EL Zitronensaft
100 gr Fetakäse
 Ideal: 1/2 TL Sumach (aus dem türkischen Laden)

Die Zutaten für den Teig mischt ihr zusammen und knetet alles zu einem glatten Teig. Diesen lasst ihr an einem warmen Ort für ca 30 Minuten gehen lassen.

In der zwischenzeit bereitet ihr die Füllung vor. Zwiebeln in Ghee anbraten bis diese glasig werden. Spinat dazu geben und alles andünsten bis dieser zusammenfällt. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft (und Sumach) abschmecken.  Spinat abkühlen lassen und grob hacken. Fetakäse kleinbröseln und untermischen.

Teig nochmal durchkneten und auf einem mit Mehl bestäubten Backpapier dünn ausrollen.
Kleine Quadrate ausschneiden. 1 EL der Füllung auf die Mitte verteilen und Teig zu einem kleinen Päckchen formen.
Diese mit dem Eigelb bestreichen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
Ofen auf 200 Grad vorheizen und die Teigtaschen für 15-20 Minuten backen lassen.
Fatayer - gefüllte Spinattaschen | whatinaloves.com
Habt ihr schonmal Fatayer probiert? Und wie haben sie euch geschmeckt?

Über den Tellerrand gekocht: Zataar & Feta Rolls

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Heute gibt es mal wieder ein arabisches Rezept, was ich erst kürzlich entdeckt habe (bei der lieben Lina von The Lebanese Plate) und was ich unbedint mal ausprobieren wollte. Hefeschnecken in pikant.

Die Hauptzutat ist hier nämlich die Gewürzmischung Zataar. Die durfte schon vor einer ganzschön langen Zeit bei mir einziehen und sie besteht zum großen Teil aus Thymian, Majoran, Kreuzkümmel, und Oregano. Zu finden ist sie im arabischen/türkischen Supermärkten oder auch im Internet (diese hier ist meine Lieblingsmarke* | Amazonlink)

 Für den Teig nehmt ihr:
500 gr Mehl
20 gr frische Hefe
1 TL Salz 
200 ml warmes Wasser
etwa 4 EL Olivenöl


Die Hefe wird in dem warmen Wasser aufgelöst und dann zusammen mit Salz, Öl und Mehl verrührt mit ein glatter Teig entsteht.
Dieser kommt dann für 1 Stunde abgedeckt an einen warmen Ort an dem er gehen kann.

Anschließend wird der Teig nochmal durchgeknetet und auf einer bemehlten Arbeitsplatte ca 1 cm dick zum Rechteck ausgerollt.

Für die Füllung nehmt ihr:
4 EL Olivenöl
3 EL Zataar Mischung
150 gr Fetakäse (ersatzweise Mozarella)
1 Ei
etwas Sesam

Öl und Zataar vermischt ihr in einer kleinen Schüssel. Die Mischung wird jetzt auf den ausgerollten Teig gestrichen.
Lasst dabei die Ränder etwas frei.
Nun bröselt ihr den Käse großflächig drüber.
Anschließend rollt ihr den Teig - wie bei Zimtschnecken aus- von einer Seite fest auf.
Die Rolle wird nun in einzelne Stücke geschnitten, die ihr in ein ausgefettetes Backblech setzt. Lasst zwischen den Rollen gerne noch etwas Platz, da sie noch etwas aufgehen.
Das ganze habe ich dann noch 1/2 Stunde abgedeckt ruhen gelassen und dann kamen die Zataarschnecken für 35 Minuten bei 180 Grad in den Ofen.
Ich habe die Schnecken noch etwas mit einem Eigelb eingepinselt und mit Sesam bestreut.
Sie schmecken herrlich zu Salat und ich kann mir das ganze auch wunderbar zum Picknicken im Sommer vorstellen.

Habt ihr schonmal Zataar probiert und vielleicht auch ein Lieblingsrezept damit?

Arabisches Frühstück mit Labneh (selbstgemachtem Frischkäse)

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Heute gibt es mal wieder einen „deutsch-arabischen“ Foodpost. Den gab es schon viel zu lange nict mehr. Ich habe nämlich mal wieder ein Rezept ausprobiert, was meine Lieblingssyrer so lieben. Es geht um selbstgemachten Frischkäse, der ganz wunderbar zum Frühstück schmeckt.

Labneh heißt das ganze und ist zudem auch noch supereasy zu machen und toppt den Frischkäse aus dem Supermarkt alle Mal! Probiert es unbedingt mal aus.

Ihr braucht auch garnicht viel dafür:
 500 gr Griechischer Jogurt (mind. 10% Fett)
1 TL Salz
Etwas Pfeffer
1 TL Gewürzemischung (Oregano, Thymian…)

Das ganze wird dann zusammengemischt und in ein sauberes Geschirrtuch gegeben. Dieses Tuch hängt ihr (vielleicht in einen Sieb) über eine Schüssel oder einen Topf und stellt es so für mindestens 24 Stunden in den Kühlschrank.

Die Molke wird runtertropfen und das was bleibt ist ein leckerer cremiger Frischkäse. Den könnt ihr entweder so aufs Brot streichen (zum arabischen Frühstück gibts den auch mit Oliven, Tomate, Brot, etwas Öl und Gewürzen) oder ihr formt daraus kleine Bällchen. Gebt die in ein sauberes Weckglas und füllt das anschließend mit Olivenöl auf, so dass alles vollständig mit Öl bedeckt ist.
Zu dem Öl könnt ihr noch Geschmacksträger wie Thymian, Chili oder Pfeffer geben.
Im Öl halten sich die Kugeln an einem kühlen dunklen Ort gelagert mehrere Wochen sofern keine Luft und auch keine Verunreinigungen ins Glas kommen (daher immer einen sauberen Löffel nehmen wenn ihr euch ein paar Bällchen rausholt). Achtung: Am besten nicht im Kühlschrank lagern, denn da wird das Öl hart. Besser ist eine lichtgeschützte Vorratskammer.
Habt ihr Labneh schonmal probiert? 

Nachgekocht: Falafel, Hummus & Salad

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Ihr Lieben, heute stelle ich euch mal wieder ein Kochbuch vor. Ihr wisst ja, die letzten 2 Jahre habe ich bei meinen Syrern so einiges an leckeren arabischen Rezepten kennen- und lieben gelernt.
Viele der arabischen Rezepte habe ich auch schon selbst ausprobiert bzw. nachgemacht und ein paar sind auch schon auf dem Blog gekommen. 
Syrisches Arabisches Kochbuch Malakeh

Bulgur, Hummus, Falafel & Co kannte ich ja schon länger, aber es gibt tatsächlich ein paar neue syrische Gerichte, die es bei mir nun regelmäßig auf den Teller geschafft haben (wer die Instastories verfolgt hat es sicher schon gemerkt). 
 Ich habe die arabische Küche wirklich liebgewonnen – und auch wenn sie recht fleischlastig ist, werde ich ganz ohne Fleisch glücklich. Ich finde es immer spannend syrische Rezepte nachzukochen und dann meinen Syrern zum probieren vorbeizubringen. Auf das Urteil bin ich dann immer doppelt gespannt.

Ich weiß ja, dass ein paar von euch auch ehrenamtlich mit Flüchtlingen arbeiten bzw. arabische Freunde haben oder einfach die arabische Küche mögen. Das ist auch der Grund, warum ich euch heute ein ganz besonderes Buch vorstellen möchte: „Malakeh – Sehnsuchtsrezepte aus meiner syrischen Heimat“ (Amazinlink).
Die Autorin Malakeh Jazmati ist aus Damaskus und musste wie so viele aus dem Land fliehen. Gegen das Heimweh hat sie ihre tollen Familienrezepte in diesem tollen Buch gesammelt. 
Syrisches Kochbuch Malakeh

Gefüllte Weinblätter, Tabouleh, Auberinenaufstrich, diverse syrische Süßspeisen & ganz viel mehr sind zu finden (und alles mit wundervollen Fotos) und als erstes habe ich ihre Falafel ausprobiert.
Da die so lecker waren, muss ich sie heute direkt mit euch teilen.  Das ist ein Rezept mit getrockneten Kichererbsen. Diese sollten mindestens 24 Stunden in Wasser eingeweicht sein.
Zur Not könnt ihr aber auch welche aus der Dose verwenden (aber probiert es einmal mit den eingeweichten, schmeckt wirklich anders!).

Ihr braucht:
300 gr getrocknete Kichererbsen, 24 Std in Wasser eingelegt
Frischer Koriander 2-3 Stile, gehackt 
1 kleine Zwiebel, in feine Würfel schneiden
2 Knoblauchzehen, kleinhacken
1 TL gemahlener Koriander
½ TL gemahlener Kardamom
1 TL gemahlener Kreuzkümmel (Cumin)
1 TL gemahlener Ingwer
1 TL Natron
etwas Zitronensaft 
Salz
Öl zum Frittieren

Kichererbsen durch den Fleischwolf drehen und falls dieser nicht vorhanden ist (wie bei mir) mit etwas Wasser mit dem Stabmixer kleinmixen.
Koriander, Zwiebel, Knoblauch sowie die Gewürze, Zitronensaft, Salz und Natron zu der Kochererbsenmasse geben.
Ca 100 ml Wasser dazugeben und nochmal durchmixen (bzw. durch den Fleischwolf drehen). 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Aus der Masse dann kleine Bällchen formen und in einem Topf erhitzten Öl goldgelb frittieren.
Malakeh syrien Food

Zu den Falafel gibt’s bei mir einfach einen schnellen Salat aus Gurke, Zwiebel, Tomate, Minze, etwas Zitrone und ein bisschen Hummus (nach dem Rezept mit 3 getrockneten Tomaten als Zugabe) und einen schnellen Jogurtdipp. Für den Dipp einfach Jogurt oder saure Sahne mit etwas Knoblauch, Minze, Zitronensaft, Tahina und Salzt und Pfeffer vermischen und dazu servieren.
Wenn ihr dann noch arabisches Brot habe (das ganze dünne), dann könnt ihr euch hier mit den Zutaten auch leckere Falafelwraps für unterwegs oder die Mittagspause machen.

Wie siehts bei euch aus? Seid ihr auch so ein Fan der arabischen Küche?